Insider-Handel

Sobald ein Hacker eine gewisse Ausrüstung zusammengekauft hat, ist es diesem sogar möglich, auf eigene Faust zu hacken und sein Geld mit Bankbetrug und Insider-Handel an der Börse zu verdienen. Allerdings ist die letztere Methode vergleichsweise zeitaufwendig, da die Börsenstände in Uplink nur einmal im Monat aktualisiert werden.

Damit das Spiel nicht langweilig wird, gibt es neben den zahlreichen Missionen einen Handlungsstrang rund um das geheimnisvolle Unternehmen ARC. Diese Firma arbeitet an einem Virus und ist in den Tod eines Uplink-Mitarbeiters verwickelt.

Die Entwickler von Uplink haben außerdem mit dem Patch 1.2 die Möglichkeit geschaffen, virtuelle LANs zu hacken. Das macht das Spiel wesentlich komplexer. Für nur 4000 Credits kann seit Version 1.2 zudem ein echter IRC-Client erstanden werden, mit dessen Hilfe man zum Beispiel im offiziellen Uplink-Channel chatten kann.

Abbildung 2: Seit Version 1.3 unterstützt Uplink unter Linux Skins

Das Hacken spielt sich bei Uplink nicht nur im Spiel selbst ab - auch rund um das Spiel finden sich immer wieder kleine Aufgaben des Entwicklers. Das fängt bei der CD-Hülle an, in deren Inneren sich ein zweites Booklet mit Mentors berühmtem Hacker-Manifest versteckt, und geht bis zu der Verschlüsselung, die in Uplink verwendet wird. Diese trägt - in Anlehnung an die kurzlebigen Träger roter Hemden bei Star Trek - den Namen Redshirt und dürfte für jeden angehenden Kryptoanalytiker kein echtes Hindernis sein, da es sich dabei nur um eine Substitutionschiffrierung wie Rot13, nur auf hexadezimaler Basis, handelt.

Auch Version 1.2 von Uplink wurde nicht einfach veröffentlicht, sondern musste von den Fans in einer Art Schnitzeljagd auf dem Uplink-Server gesucht werden. Weiterhin existieren vier Bücher, die den Entwicklungsprozess von Uplink dokumentieren und die auf unterschiedliche Weise geschützt sind. Der Schlüssel zu Buch 1 findet sich direkt auf der CD-Hülle - allerdings nicht ganz offensichtlich.

Routing-Probleme

Auch wenn Version 1.2 einige grundsätzliche Probleme in Uplink behoben hat, ist das Programm insgesamt alles andere als fehlerfrei. Besonders störend ist neben kleiner Instabilitäten die fehlende Möglichkeit, einmal definierte Internet-Routen permanent zu speichern. Aus diesem Grund ist es nötig, nach jedem Start wieder eine Route über Dutzende von Hosts zu legen, um auch bei größeren Angriffen unerkannt zu bleiben.

Nichtsdestotrotz besitzt Uplink ein enormes Suchtpotential und hat so manchen Spieler bis tief in die Nacht beschäftigt - aus gutem Grund ist auf der Rückseite des versteckten Booklets ein Koffeinmolekül abgebildet.

Uplink

Vertrieb: Introversion (http://www.introversion.co.uk)
Preis: 34 Euro
Systemvoraussetzungen: OpenGL

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