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Jo´s alternativer Desktop: xmtoolbar
Amtlich
Haben Sie wie in Abbildung 3 ein passendes Standard-Icon gefunden, sollten Sie nicht vergessen, es dauerhaft zu hinterlegen. Hierfür klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Save config. Per default müssen Sie die Konfiguration nach jeder Änderung abspeichern; ansonsten sind Ihre Bemühungen nach dem Beenden von xmtoolbar Geschichte. Ehe Sie sich hier zu oft ärgern, versehen Sie die Option Save-on-exit in den (ebenfalls im Kontextmenü anzutreffenden) Preferences mit einem Haken (Abbildung 4).
An dieser Stelle empfiehlt es sich zudem, das Feature Auto-Hide zu deaktivieren und xmtoolbar danach neu zu starten. Die Funktion arbeitet unzuverlässig. Doch da Sie durch einfaches Anklicken des Default-Icons Ihre gesamte Toolbar wie in Abbildung 3 auf eben jenes Icon reduzieren können, lässt sich auch ohne automatisches Verstecken prima Platz schaffen.
Ab in die Ecke!
xmtoolbar nimmt immer in einer Ihrer Desktop-Ecken Platz, es sei denn, Sie überstimmen die in den Preferences gemachten Einstellungen per Kommandozeilenoption. So führt der Aufruf
xmtoolbar -x +500 -y 0 &
dazu, dass die Button-Leiste um 500 Pixel nach rechts versetzt am oberen Desktop-Rand zu hängen kommt.
Neben dem rechten Fleck können Sie statt der beim Abspeichern angelegten Konfigurationsdatei ~/.toolbar auch ein File mit alternativen Optionen beim Start angeben: So zaubert
xmtoolbar -c ~/.toolbar2
eine weitere, entsprechend den Angaben in ~/.toolbar2 belegte xmtoolbar-Instanz auf Ihren Desktop.
Als Toolbar funktioniert xmtoolbar etwas anders als übliche Startleisten: Zu Ihrem Default-Icon können Sie Unterordner (Group) und Anwendungen (Button) hinzufügen. Klicken Sie auf das Ausgangsicon, so klappt der ganze Zweig auf oder zu. In einer Group lassen sich keine weiteren Gruppen anlegen, sondern nur noch Buttons hinzufügen. Die Buttons einer Group klappen genau in die entgegengesetzte Richtung auf wie das Hauptmenü Ihres Default-Buttons. Welche das nun ist, hängt von Ihrer Konfiguration ab; voreingestellt ist, dass sich das Hauptmenü gen Süden und die darin angelegten Groupbuttons nach Osten orientieren; Abbildung 2 zeigt allerdings die invertierte Variante.



