Scheibenweise
Digitaler Linux-Videorekorder im Eigenbau, Teil 5
Handarbeit
Natürlich lässt sich tosvcd auch von Hand einsetzen. Der Aufruf hat stets die Form:
tosvcd [Parameter] -o [Prefix der Ausgabedatei(en)] [Verzeichnis der "???.vdr"-Dateien]
Die möglichen Parameter für tosvcd finden Sie in Tabelle 1. Die meisten davon werden Programmen aus den "mjpegtools" mit übergeben. Die Konvertierung eines rund 10 Minuten langen Films dauert auf einem Pentium-III mit 750 MHz 20 bis 25 Minuten, bei einem abendfüllenden Film ist der Rechner schnell mehrere Stunden beschäftigt. Deshalb ist es meist praktischer, die automatische Konvertierung zu verwenden.
Tabelle 1: Parameter von <C>tosvcd<C>
| -V | Versionsnummer |
| -v | "verbose", ausführliche Ausgaben |
| -o Prefix | Die Namen der konvertierten Dateien beginnen mit Prefix und werden je nach Typ mit Endungen versehen.
|
| -q Nr | Qualität des konvertierten Films im Bereich von 1 bis 31. 1 ist die beste Qualität. |
| -s Nr | Größe des CD-Rohlings in MByte. Standard sind 800 MByte (90-Minuten-Rohlinge) |
| -m | Für Schwarz-Weiß-Filme, kann eine bessere Kompression bedeuten. |
| -w Nr | Entfernt das Vierfache der angegebenen Zeilen vom oberen und unteren Bildrand. Spart Platz bei Breitbild-Filmen. |
| -n | "denoise"-Filter, beseitigt teilweise Bildstörungen bei hohen Kompressionen |
| -c Nr | Anzahl der zu erzeugenden CDs |
| -k | Löscht die zur Konvertierung benötigten temporären Dateien nicht. |
Infos
[1] All-in-One-Patch vom 14.08.2002 für VDR 1.0.4: http://linvdr.org/download/VDR-AIO/vdr-1.0.4-AIO-14.08.diff.gz
[2] VDR 1.0.4: ftp://ftp.cadsoft.de/pub/people/kls/vdr/vdr-1.0.4.tgz
[3] Konvertierungs-Skript convert.pl: http://linvdr.org/download/vdr-convert/convert-0.2.tar.gz
[4] tosvcd Version 0.6: http://linvdr.org/download/tosvcd/tosvcd-0.6.tar.bz2



