Hoch drei
Sechs 3D-Grafikkarten im Test
MSI G4 Ti4200
Die MSI G4 Ti4200 ist mit dem etwas schwächeren Ti4200-Chip bestückt, hat nur 64 MByte DDR-RAM und ist mit 222 MHz auch deutlich niedriger getaktet als die große Schwester G4 Ti4400. Die Messwerte liegen beim Spec Viewperf etwa zehn Prozent unter denen der Ti4400, beim Spiele-Benchmark zeigt sich bis 800x600 Pixel fast kein Unterschied. Bei 1024x768 liegt die Ti4200 knapp sieben Prozent zurück, und erst bei 1280x1024 Bildpunkten sinkt der Wert bei Quake 3 Arena auf 137,6 Frames pro Sekunde gegenüber 172,20 FPS. Damit braucht sich die Ti4200 aber keineswegs zu verstecken, von den magischen 50 FPS ist sie noch Meilen entfernt. Auch beim Blenchmark kann die Ti4200 gut mithalten, lediglich bei draw+z liegt sie eine Hundertstel hinter dem Testsieger.
Die Wahl zwischen Ti4400 und Ti4200 fällt eigentlich leicht: Wer nicht unbedingt das letzte Quäntchen Leistung benötigt, fährt mit der Ti4200 deutlich billiger, sie kostet gerade einmal die Hälfte der Ti4400 – bei nur rund zehn Prozent Leistungseinbuße kein schlechtes Geschäft.
Asus V8420 TD
Mit der Asus V8420 TD geht der zweite Ti4200-Chip an den Start und zeigt bis auf minimale Abweichungen die gleichen Leistungsdaten wie die MSI G4 Ti4200 – Unterschiede wie bei den beiden "großen" konnten wir nicht feststellen, wobei sie im Blenchmark etwas schneller als ihr MSI-Pendant ist. Auch Ausstattung und Preis sind fast gleich.
Im Vergleich zur Asus V8440 besticht die kleinere V8420 durch ihren Preis: Sie kostet nur gut die Hälfte der V8440, hat aber dafür einen TV-Ausgang nebst Adapterkabel auf SVideo und Composite Video. Die Nachteile sind etwa zehn Prozent Leistungseinbuße und ein halb so großer Grafikspeicher.



