Home / LinuxUser / 2002 / 09 / Sechs 3D-Grafikkarten im Test

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(233 Punkte bei 16 Stimmen)
Re: War doch klar...
(162 Punkte bei 6 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Hoch drei

Sechs 3D-Grafikkarten im Test

01.09.2002 Spiele, Zeichenprogramme, Rendering: Wenn es um die Darstellung komplexer Grafiken auf dem Bildschirm geht, sind leistungsfähige Grafikkarten gefragt. Wir haben sechs aktuelle Modelle mit 3D-Beschleunigung getestet.

Die Bildschirm-Darstellungen sind in den letzten Jahren immer komplexer und realistischer geworden. Trotz der Fortschritte der PC-Prozessoren wären Spiele wie Unreal Turnament oder virtuelle Testfahrten mit neuen Auto-Modellen am Computer ohne hoch spezialisierte Grafik-Prozessoren (GPUs) undenkbar.

Die Leistung moderner Grafik-Chips wie ein nVidia GeForce 4 musste noch vor zehn Jahren von mehreren Grafik-Worstations im Cluster erbracht werden, an flüssig ablaufende, realistische und interaktive Video-Sequenzen war nicht zu denken.

Der Test deckt die aktuelle Ti-Familie von nVidias GeForce 4 ab, dazu kommt derauf wissenschaftlich/technische Anwendungen spezialisierte Radeon-8500-Chip. Zum Vergleich zur älteren MX-Serie von nVidia haben wir auch eine Geforce 4 MX-440 getestet.

ATI Radeon 8500

Abbildung 1: Gigabyte Maya-AP64-TD (ATI Raedeon 8500)

Auch wenn nVidia-Chipsätze den Markt beherrschen, finden sich gerade bei Büro-Computern viele ATI-Grafikkarten. Die 3D-Hardwarebeschleunigung der aktuellen Radeon-Karten lässt sich inzwischen auch unter Linux nutzen.

Bezüglich der Treiber-Versorgung gab es einige Gerüchte um die Radeon 8500: Angeblich sollten die Treiber der im Frühjahr eingeführten ATI FireGL 8800 auch mit der Radeon funktionieren – beide basieren auf ATIs R200 Chip-Architektur. Die ältere Version 1.3.1 des FireGL-8800-Treiber bricht jedoch ohne erkennbaren Grund mit der Fehlermeldung "PreInitConfig failed" ab, nach dem sie zuvor "Chipset ATI R200 QL (AGP) found" vermeldet hatte. Auch mit der aktuellen Version 1.4.3 kamen wir nicht weiter, sie verweigerte die Zusammenarbeit gänzlich mit der Meldung "board/chipset is not supported by this driver (third party board)".

Instabiler DRI-Treiber

Ganz hoffnungslos ist die Treiber-Lage nicht. Unter [1] gibt es einen derzeit noch instabilen DRI-Treiber: Einmal tauchen in jeder 3D-Anwendung in der linken oberen Ecke Blöcke auf, die die Darstellung stören – möglicherweise handelt es sich hierbei aber um undokumentierte Debug-Informationen. Deutlich schwerer wiegen die Probleme beim Weltraum-Shooter Parsec: Immer wieder gibt es bildschirmfüllende Pixelfehler. Wird die Parsec-Kommandokonsole aktiviert, wie es für den Aufruf des Benchmarks nötig ist, friert gar der komplette Rechner ein und schaltet sich nach einer halben Minute selbständig aus. Weitere Abstürze des X-Servers bekommt man, wenn ein Fenster mit einer 3D-Applikation verschoben wird.

Wer sich nicht von solchen Problemen abschrecken lässt und den DRI-Treiber installieren möchte, lädt den Treiber von [1] herunter, entpackt ihn und ruft als Root das Kommando sh install.sh auf. Dann werden verschiedene Bibliotheken ausgetauscht und der benötigte Kernel-Treiber übersetzt – was natürlich installierte Kernel-Quellen sowie Compiler-Werkzeuge voraus setzt.

Alternativ zum DRI-Treiber bietet Xi Graphics (XIG) unter [2] einen kommerziellen X-Server für 179 US-Dollar an, den wir in der auf 25 Minuten beschränkten Demo-Version testeten. Auch hier bereitete Parsec Probleme: Es ließ sich nur mit einer Auflösung von 640x480 betreiben, zudem fehlt der Vollbild-Modus – Spiele laufen also grundsätzlich nur im Fenster. Bei dem hohen Preis hätten wir mehr erwartet, immerhin zeigte der kommerzielle X-Server sehr gute Leistungen bei wissenschaftlichen und technischen Anwendungen.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1007 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Mirko Dölle

Redakteur für Linux bei c't, Heise Zeitschriften Verlag; ehemals Competence Center Hardware/Linux-Magazin, Linux New Media AG


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

Ubuntu 11.10 Compiz 3D Cube flackern
Moritz Obenauer, 12.02.2012 12:25, 0 Antworten
Hallo! Ich habe Ubuntu 11.10 mit Unity und den Compiz 3D Cube ein gerichtet. Er funktioniert...
Suse 12.1 Bootvorgang bleibt seit Update stehen
Wimpy *, 12.02.2012 09:22, 2 Antworten
Seit Update auf Kernel 3.1.9-1.4-desktop i686 bleibt der Bootvorgang stehen. Es erscheint der gr...
N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...