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Sonne, Mond und Sterne

KStars

Sternlein, Sternlein, Du musst wandern

Die unendlichen Weiten des Weltalls erforschen Sie auch ohne Raumschiff Enterprise mit Hilfe der Pfeiltasten oder der Maus. Halten Sie dabei die [Shift]-Taste gedrückt, verdoppelt sich Ihre Flug-, pardon, Scroll-Geschwindigkeit. Sind Sie auf ein interessantes Fleckchen Himmel gestoßen, zoomen Sie dieses mittels der Plus- und Minustasten heran oder weg. Alternativ benutzen Sie dazu die "Zoom In"- und "Zoom Out"-Buttons unter dem Menüpunkt View.

Zoomen Sie mit [-] so lange, bis Sie eine grüne Kurve wie in Abbildung 3 sehen. Diese repräsentiert Ihren lokalen Horizont. Wenn Sie nichts an den Grundeinstellungen geändert haben, stellt KStars alles, was unterhalb des Horizonts liegt, als grüne Fläche dar, die die Erdoberfläche repräsentiert.

Abbildung 3

Abbildung 3: Hinter dem Horizont geht's weiter

Die weiße Kurve in der Abbildung repräsentiert den Himmelsäquator, eine gedachte Linie, die den Himmel in die nördliche und südliche Hemisphäre teilt. Die in der Abbildung leider kaum erkennbare braune Linie stellt die so genannte Ekliptik dar, also den Pfad, dem die Sonne im Laufe des Jahres am Himmel zu folgen scheint.

KStars zeigt Ihnen die ganze Bandbreite der Himmelsobjekte, seien es Sterne, Planeten, planetarische Nebel oder Galaxien. Ein bestimmtes Objekt identifizieren Sie mit einem Mausklick darauf; sein Name erscheint sofort in der Statusbar. Im per rechtem Mausklick erreichbaren Kontextmenü (Abbildung 4) erfahren Sie zudem, um welche Art Objekt es sich handelt, und haben die Möglichkeit, mit Show 1st/2nd Gen DSS Image ein gestochen scharfes Foto aus der Internet-Datenbank des Himmelsatlasses The Digitized Sky Survey herunterzuladen: Der Aufmacher zeigt den Stern Ras Alhague.

Abbildung 4

Abbildung 4: Identifiziert

Web-Seiten mit Zusatzinformationen oder weitere Bilder fügen Sie über den Eintrag Add Link... hinzu. KStars bietet sogar die Möglichkeit, den Link mit dem Button Check URL zu überprüfen. Ihre Ergänzungen lädt das Programm automatisch beim Start und speichert sie im Verzeichnis ~/.kde/share/apps/kstars in den Dateien myimage_url.dat und myinfo_url.dat ab.

Wollen Sie nicht nur ziellos durchs virtuelle Firmament streifen, suchen Sie über den Menüpunkt Location / Find Object... nach Objekten. Das "Find Object"-Fenster (Abbildung 5) listet alle mit Namen eingetragenen Objekte der KStars-Datenbank auf. Viele sind nur mit ihrer Katalog-Bezeichnung wie etwa NGC 3077 verzeichnet, daneben finden sich jedoch auch geläufige Namen wie etwa das Sternbild Kassiopeia.

Abbildung 5

Abbildung 5: Wer suchet, der findet

Informationsquellen an Bord

Nicht jeder ist als Astronom auf die Welt gekommen. Sollten Ihnen bereits die in diesem Artikel auftauchenden Begriffe aus der Welt der Sterne ein Buch mit sieben Siegeln sein: Verlieren Sie nicht den Mut. Denn die Macher von KStars lassen Sie auch hier nicht im Stich. Fester Bestandteil des KStars-Handbuchs ist nämlich die Rubrik "The AstroInfo Project", die Sie in kurzen Artikeln über die wichtigsten Konzepte und Begriffe der Astronomie aufklärt. Stellenweise enthalten die Artikel sogar Übungen, die Sie mit KStars lösen können. Diese Sektion soll übrigens stetig ausgebaut werden, weshalb die Entwickler alle interessierten Nutzer bitten, die Wissendatensbank um weitere Einträge zu ergänzen: Eine Mail an das KStars-Team genügt.

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Infos zur Publikation

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LinuxUser 05/2014

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