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Gut gerendert

Frontends für Povray

tclPov

Das nur wenige Kilobyte große Archiv tclPov-0.4.1.tar.gz enthält ein Installationsskript install.sh, das root im entpackten Verzeichnis ausführt. Es fragt nach dem Installationsverzeichnis (sinnvoll ist etwa /usr/local/bin/tclpov) und kopiert die zur Programmausführung notwendigen Dateien dorthin.

Das Programm lässt sich nun als

/usr/local/bin/tclpov/tclpov &

starten. Falls Sie die Fehlermeldung bad interpreter erhalten, findet es den Tcl-Interpreter wish8.3 nicht: Es erwartet diesen im Verzeichnis /usr/local/bin. Der Befehl which wish8.3 schafft schnell Klarheit darüber, wo genau sich wish8.3 tatsächlich befindet. Setzen Sie dann als root einen passenden Link, etwa

ln -s /usr/bin/wish8.3 /usr/local/bin/wish8.3

Abbildung 2: Tclpov

Für manchen Geschmack mag die Oberfläche von tclPov schon etwas zu übersichtlich sein (Abbildung 2). Den größten Teil nimmt der – allerdings recht simple – Editor ein, in dem Sie Ihre Szenen "programmieren". Erleichtert wird dies durch Syntax Highlighting.

Einstellungen zum Render-Vorgang (etwa Auflösung und Kantenglättung) treffen Sie im Menü Options. Dort besteht auch die Möglichkeit, das berechnete Bild in unterschiedliche Grafikformate zu konvertieren.

Eine kurz gefasste Online-Hilfe erläutert die Bedienung des Programms und die Einstellungen für Povray.

gPov

Vom selben Entwickler wie tclPov stammt gPov aus dem Archiv gPov-0.1.2.tar.gz. Als C-Programm bewegt sich seine Installation in gewohnteren Bahnen: Vorausgesetzt, nicht nur die GTK-Bibliothek, sondern auch die zugehörigen Header-Dateien sind installiert, startet man im Verzeichnis gPov-0.1.2 mit dem Befehl make die Übersetzung. Als root rufen Sie make install auf und können das Programm danach durch Eingabe von gPov & in einer Konsole starten (Abbildung 3).

Abbildung 3: gPov

Auch hier ist ein integrierter Editor mit von der Partie, allerdings bietet er keinerlei Komfort, nicht einmal Syntax Highlighting.

Die Parameter zum Rendern stellen Sie über einen Dialog ein, der nur die wichtigsten Parameter – Qualität, Kantenglättung und Bildgröße – anbietet. Das erzeugte Bild speichern Sie wahlweise im jpeg-, bmp-, png- oder gif-Format.

Endgültig ans Ende des Testfelds katapultiert sich das Programm dank seiner Instabilität. Zeitweise stürzte es beim Klicken auf eine Schaltfläche mit einem Speicherzugriffsfehler einfach ab.

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