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Software

Günstig einsteigen: Win4Lin 4.0

Jetzt gibt es den Windows-Emulator Win4Lin von http://Netraverse besonders günstig. In der Sonderaktion des deutschen Distributors ixsoft (http://www.ixsoft.de) kann man bis zum 30.06.2002 das Update auf Version 4.0 für knapp 60 Euro kaufen.

Für das Einspielen des Updates ist es erforderlich, die Vorgänger-Version 3.0 auf dem Rechner zu haben - wobei das nicht die kostenpflichtige Vollversion sein muss, sondern die kostenlose Download-Version mit 14-Tage-Demo-Schlüssel bereits ausreicht. Die Download-Version von Win4Lin 3.0 bekommen Sie bei http://ixsoft, alternativ können Sie für 5 Euro eine entsprechende CD bestellen. Für den Demo-Schlüssel wenden Sie sich per Mail an mailto:win4lin@ixsoft.de

Damit bietet sich eine günstige Gelegenheit für Neukunden - die normale Download-Lizenz kostet mit knapp 120 Euro doppelt so viel wie das Update.

Wine, ein neuer Jahrgang

Ein Kernproblem beim Umstieg auf Linux ist die Frage: Was tun mit den alten DOS- oder Windows-Programmen? Unternehmen bezeichnen dies auch gerne mit dem Schlagwort Investitionsschutz. Erfreulicherweise lassen sich die meisten Daten mit vertretbarem Aufwand in native Linux-Anwendungen übernehmen. Wo dies nicht möglich ist, kommt das Wine-Projekt zum Einsatz.

Im Gegensatz zu Lösungen wie DOSEmu oder VMware ist Wine kein Emulator. Es funktioniert eher wie eine Übersetzungsschicht, die alle Betriebssystemroutinen, die ein Windows-Programm aufruft, in die jeweiligen Linux-Routinen umleitet. Das ist vergleichbar mit dem Windows Compatibility Modus von Windows 2000 und dabei genauso leistungsfähig.

Zum Beispiel bietet die Firma Codeweaver eine auf Wine basierende Lösung zum Einsatz von Microsoft Office unter Linux an (siehe dazu Seite 44). Netzwerkanwendungen sind für Wine ebenfalls kein Problem. In der aktuellen Version wurden maßgeblich die Aufteilung der DLL-Dateien und die Ein- und Ausgabe-Routinen verbessert. Natürlich korrigierte das Team bei dieser Gelegenheit gleichzeitig eine ganze Reihe von Fehlern.

Auf Grund der stetigen, intensiven Entwicklung an Wine sind von den aktuellen Versionen oft nur die Quellarchive verfügbar. Dies ist aber kein Problem, da das Kompilieren in der Regel reibungslos verläuft. Wer hingegen keinen Wert auf die aktuellste Version legt, findet bei der Firma Codeweaver vorkompilierte Pakete, die außerdem über ein komfortables Konfigurations-Frontend verfügen. http://www.winehq.org/

Ein anderer Ableger des Wine-Projektes ist WineX. Von Transgaming entwickelt, ist WineX für den Einsatz mit Windows-Spielen und DirectX optimiert. Dabei wurden in der neuen Version 2.0 die Sound-Unterstützung und das Tastatur-Handling nochmals verbessert. Außerdem kommen Besitzer einer Grafikkarte von Nvidia, die aktuellsten Treiber vorausgesetzt, in den Genuss, die rund 80 zur Zeit unterstützten Spiele im Full-Screen-Modus zu spielen. Unter diesen Titeln finden sich Spiele wie Diablo 2, The Sims, Star Craft oder Jedi Knight, um nur einige zu nennen. Allerdings ist WineX im Gegensatz zu Wine nicht ganz kostenlos: Für 5 US-Dollar pro Monat erhalten registrierte Benutzer den Zugriff auf vorkompilierte Pakete für alle gängigen Distributionen und können abstimmen, welche neuen Spiele die kommende WineX-Version unterstützen soll.

Um das Angebot attraktiver zu machen, gewährt Transgaming all jenen, die sich bis zum 15. Juni für ein Jahr anmelden, einen Preisnachlass von 10 US-Dollar. Wer das nicht zahlen möchte, kann immer noch den Quellcode aus dem CVS-Verzeichnis herunterladen und versuchen, WineX selber zu kompilieren. Dies ist aber leider nicht immer einfach und von Erfolg gekrönt. http://www.transgaming.com/

Abbildung 3: Windows-Emulation: Hier läuft Mirc, ein Windows-IRC-Client

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