Kontaktaufnahme

Das Datenbankmodul Applix Base stellt lediglich eine grafische Oberfläche für professionelle Datenbanken wie Oracle oder Informix dar. Abfragen werden stets in der für Einsteiger eher kryptisch anmutenden Sprache SQL formuliert. Die zurückgelieferten Daten können dann in den anderen Applikationen weiterverarbeitet werden. Da kaum ein privater Endanwender den Installations- und Einarbeitungsaufwand einer größeren Datenbank auf sich nimmt, schließen wir unsere CD-Verwaltung vom Test aus. Wie in allen Office-Paketen bietet sich als einfache Notlösung die Verwendung der Tabellenkalkulation an. Abfragen, Berichte und Formulare sind dann aber nur mit Verrenkungen zu erzielen.

Ordentliches Rampenlicht

Applix Presents stimmt uns wieder freundlicher: Das Präsentationsmodul bietet alles, was man für eine Präsentation benötigt. Die Bedienung und der Funktionsumfang orientieren sich an anderen, branchenüblichen Präsentationsprogrammen. So gibt es z. B. auch hier verschiedene miteinander verknüpfte Ansichten. An den Reichtum und die Gestaltungsmöglichkeiten von StarOffice reicht Applixware allerdings nicht heran. Gewöhnungsbedürftig sind die klobigen Schalter der Zeichenfunktionen auf der linken Seite.

Abbildung 34: Applix Presents in Aktion

Die vorhandenen Vorlagen sind zurückhaltend designt und daher durchweg brauchbar. Eine Unterstützung von Notizzetteln für den Vortragenden ist integriert, Handouts für das Publikum wurden aber vergessen. Beim Versuch, die Vollbildpräsentation zu starten, verschanzt sich die gesamte Ausgabe am unteren Bildrand. Applix Presents kommt offensichtlich nicht mit dem neueren XFree86 4 zurecht. Leider ist zum Abspielen der Präsentation eine Installation von Applixware notwendig - ein kleines Abspielprogramm oder die Möglichkeit, eine selbstausführende Präsentation zu generieren, gibt es nicht. Der HTML-Export ist dafür wieder gelungen.

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