icepack is back
icepack Linux 2.0 auf der Heft-CD
Accounts anlegen
In den letzten zwei interaktiven Schritten geht es um den Zugang zum System: Geben Sie das Passwort für den Systemadministrator root ein und legen einen nicht-privilegierten Account für die tägliche Arbeit an. Per Klick auf Neuer User lassen sich danach noch weitere Accounts anlegen; sonst klicken Sie auf OK. Danach folgen noch Einstellungen für das grafische Login-Programm; diese können Sie in der Regel einfach übernehmen.
In der folgenden Maske werden die nun folgenden Schritte angezeigt. Bestätigen Sie diese ein letztes Mal mit OK, um die Formatierung und Übertragung der Dateien zu starten. Das Erstellen einer Notfalldiskette ist ratsam, kann aber übersprungen werden, indem Sie diesen Punkt bestätigen, ohne eine Diskette im Laufwerk zu haben. Das Kopieren der Pakete dauert nun einige Minuten; der Installer zeigt dabei stets an, wieviele noch fehlen.
Nach abgeschlossener Installation erscheint noch ein Hinweis, dass sich Drucker, Modem, ISDN, DSL und Internet via Kabel über den Konfig-Manager aktivieren lassen. Bestätigen Sie mit OK, um das neue icepack-System zu booten.
Kasten 1: Boot-Probleme beheben
Bei Tests auf zwei Rechnern war der Boot-Manager nach der Installation an die falsche Stelle geschrieben worden: nämlich in den Boot-Sektor der Linux-Partition und nicht in den MBR. Sollten Sie dieses Problem auch haben, booten Sie von Boot-Diskette, melden sich als root an und ändern in der Datei /etc/lilo.conf die Zeile "boot=…" so, dass sie auf den MBR zeigt - also beispielsweise auf /dev/hda statt /dev/hda2 oder /dev/sda statt /dev/sda3. Danach führen Sie den Befehl /sbin/lilo aus, um den Boot-Manager neu zu schreiben.
Kommen Sie nicht an das System heran (z. B. weil Sie keine Boot-Diskette erzeugt haben), nehmen Sie eine beliebige Rettungsdiskette, die Sie auf einen Linux-Bash-Prompt kommen lässt, mounten die icepack-Partition nach /mnt, machen mit chroot /mnt dieses Verzeichnis zum Root-Verzeichnis und gehen dann wie oben vor. Nach dem Lilo-Aufruf geben Sie dann exit ein, um die chroot-Umgebung wieder zu verlassen.



