Frisch renoviert
SuSE Linux 8.0 Personal im Test
Einfache Konfiguration
Die System-Konfiguration gegen Ende der Installation hat sich kaum geändert, von der automatischen Einrichtung der Soundkarte abgesehen. Neu ist die Integration des YaST-Kontrollzentrums (Abbildung 2): Vor dem ersten vollständigen Systemstart stehen alle YaST-Module, von Scanner-Einrichtung bis Online-Update, voll zur Verfügung. Beim ersten regulären Linux-Start können so alle Komponenten fertig eingerichtet sein.
Automatische Hardware-Erkennung
Etwas problematisch ist die automatische Hardware-Erkennung hwscan. Die neue Maus mit Rad wurde inklusive Scroll-Funktion unter KDE korrekt eingerichtet. Den Austausch des CD-ROMs unseres Testsystems gegen ein CD-RW-Laufwerk erkannte das Programm allerdings nicht. Anders die Hardware-Info von YaST 2: Das Gerät wurde zwar als CD-RW-Laufwerk erkannt, aber dennoch der Klasse CD-ROM zugeordnet. Zu allem Überfluss legte YaST noch ein zweites CD-ROM-Icon auf dem KDE-Desktop ab (Abbildung 3). Insgesamt ist bei Nachrüstung eines Brenners wie in der Vergangenheit Handarbeit zur Inbetriebnahme erforderlich.
Auch mit Firewire-Support ist es bei der SuSE 8.0 nicht weit her. Die Kernel-Module funktionieren zwar, YaST richtete die Firewire-Ports aber nicht ein und erkannte so auch die angeschlossene Festplatte nicht.



