News und Programme rund um GNOME

Gnomogram

Ximian Connector

Mit dem Evolution-Zusatzmodul Connector [1] wagt sich Ximian auf neues Terrain und bietet neben kostenpflichtigen Services auch nicht-freie Software für Endbenutzer an, um freie Entwicklungen wie Evolution auch längerfristig finanzieren zu können.

Connector ermöglicht jenseits von iTip und iCal die Kommunikation zwischen Evolution und Microsoft-Exchange-2000-Servern (5.5 wird nicht unterstützt). So ist es möglich, Gruppentermine mit Outlook-Benutzern zu vereinbaren und Mails bzw. Kalendereinträge direkt auf dem Exchange-Server zu lesen. Allerdings muss dazu die Outlook-Web-Access-Funktion auf dem Exchange-Server aktiviert werden, da Connector einige Informationen über das Web-Interface ausliest. Installiert werden kann Connector über Red Carpet, wobei eine seperate Lizenz [2] für $ 69,- erstanden werden muss - ab zehn Lizenzen gibt es einen Rabatt. Die Lizenz wird dann per E-Mail verschickt und kann direkt aus Evolution (Version 1.0.3) aktiviert werden.

Abbildung 1: Dank Connector versteht sich Evolution mit Exchange

Guadec 3

Die dritte GNOME Users and Developers European Conference [3] alias "GUAD3C" fand dieses Jahr in Sevilla, Spanien, statt und brachte GNOME-Entwickler aus der ganzen Welt zusammen. Glücklicherweise wurde die dritte Beta von GNOME 2 vor der Konferenz fertiggestellt, womit dem Saufgelage - auch bekannt als "international beer day" - bzw. dem anschließenden Signieren von Körperteilen nichts mehr im Weg stand.

Tagsüber ging es in erster Linie um GNOME 2, und es wurden neue Bibliotheken aus der Entwicklerperspektive vorgestellt. Aber auch Technologien, die nicht direkt mit GNOME in Verbindung stehen, wie zum Beispiel das GNU PDA Environment, konnten sich präsentieren. Weiterhin stellte Miguel de Icaza die .NET-Framework-Implementation Mono, von der er sich langfristig auch Vorteile für GNOME erhofft, in mehren Vorträgen vor. Darüber hinaus diskutierte man die Zukunft von GNOME und fasste viele Pläne, wie zum Beispiel für eine einfachere Installation und besser integrierte Style-Guides. Dokumentiert wurde das Ganze von einer Vielzahl digitaler Kameras - die Bilder finden sich z. B. unter [4], [5] oder [6].

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