Auch nach dem Aus für den Spiele-Portierer Loki werden Linux-Anwender mit dem Rechner nicht nur arbeiten wollen. Informationsquellen rund ums Spielen finden Sie hier.
gamesforlinux.de
Einjährigen Geburtstag feiert die Web-Seite gamesforlinux.de, die auch unter dem kürzeren Domainnamen g4l.de erreichbar ist: Die am 01.05.2001 eröffnete Seite bietet Rezensionen freier und kommerzieller Linux-Spiele, wobei gleichermaßen native Linux-Programme, portierte Spiele und sogar mit Wine zum Laufen gebrachte Windows-Spiele behandelt werden. Zusätzlich gibt es noch ein Benutzerforum, das allerdings bei linuxforen.de gehostet wird.
Sicher die herausragende Besonderheit von g4l.de ist die Deutschsprachigkeit: Gerade Anwender mit geringen Englisch-Kenntnissen leiden ja oft darunter, dass ein Großteil der im Internet verfügbaren Linux-Informationen nur in einer englischen Version vorliegt.
Schade ist, dass die Frontseite von vielen Web-Browsern nicht angezeigt werden kann: Netscape 4.x und StarOffice konnten mit dem HTML-Code dieser Seite nichts anfangen – aktuelle Mozilla- und Konqueror-Versionen schaffen es. Die Seite mit den Links konnte ihrerseits von Netscape 4 und Mozilla angezeigt werden, während der Konqueror nicht mit ihr klarkam – hier sollten die Betreiber noch etwas Arbeit in das Einhalten der Standards halten – die Datei index/links/index.php hat z. B. keinen HTML-Header, sondern beginnt direkt mit einem body-Tag. Schlimmer noch: Vor dem eigentlichen Inhalt kommt ein schließendes body-Tag. Konqueror zeigt also zurecht eine leere Seite an, denn nach dem Body darf (außer “</html>”) nichts mehr kommen.
linuxgames.com

Abbildung 2: http://www.linuxgames.com ist auch eine nützliche Anlaufstelle, allerdings nur auf Englisch
Die in den USA liegende Seite linuxgames.com ist nicht nur eine Quelle für (englisch-sprachige) Anleitungen und Tests, sondern hier werden auch einige Projekte gehostet: Hier liegen z. B. die Seiten von The Guild, Unreal und Half-Life.
Hat man sich einmal daran gewöhnt, dass die Startseite und auch einige Unterseiten von nervigen Popup-Fenstern begleitet werden, findet man schnell eine Reihe nützlicher Informationen: Neben einigen Howtos zur Spiele-Installation ist die Rubrik “Wine Success Stories” interessant, in der Anwender beschreiben, wie sie erfolgreich Windows-Spiele mit Wine unter Linux zum Laufen gebracht haben.
Der größte Teil der Startseite wird von den News eingenommen: Hier geht es nicht nur um Spiele-Neuvorstellungen, sondern auch um Themen, die allgemein für Spieler interessant sind.
happypenguin.org
Fröhliche Pinguine sind offenbar nur spielende Pinguine, seien es solche auf Ski-Brettern oder in Rennwagen, wie die entsprechend benannten Spiele TuxRacer und TuxCart anschaulich zeigen – jedenfalls scheint es noch keinen textverarbeitenden Pinguin (TuxEdit?) zu geben.
happypenguin.org ist in erster Linie ein mit Freshmeat vergleichbarer News-Dienst, der sich bei der Liste der Programme auf Spiele beschränkt. Neben den aktuellen Neuerscheinungen, die schon auf der Startseite angezeigt werden, lässt sich der “Linux Game Tome” nach Name, Spielkategorie und auch Rating durchsuchen. Dabei ist Rating eine interessante Variante, wenn Sie nur ausprobieren wollen, was andere schon für gut befunden haben.






