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Neue Software

Neue Software

01.06.2002

GkrellM 1.2.11

Jeder kennt diese Fragen: "Ist noch Platz auf meiner Partition? Läuft die CPU schon am Limit? Wie hoch ist mein Netzwerk-Traffic?". Um derartige Probleme im Auge zu behalten, braucht man einen Systemmonitor. GkrellM ist eines der flexibelsten Überwachungsprogramme für Linux. Es kommt im eigenen Panel und plaziert sich unauffällig am Bildschirmrand. Zur optischen Angleichung an den Desktop stehen eine Vielzahl von Themes zur Verfügung. Angepasst werden kann auch der Inhalt des Panels: Aus den eingebauten Funktionen können Sie gezielt jene auswählen, die Sie brauchen. Hierzu zählen die Zeit- und Uptime-Anzeige genauso wie die Überwachung der Festplatten und Dateisysteme sowie des Netzwerk-Traffics. Jede der Funktionen ist nach Belieben konfigurierbar, z. B. können Sie festlegen, welche Mount Points angezeigt werden sollen, bzw. mit welchem Kommando das Mounten und Unmounten erfolgt. Doch GkrellM ist nicht auf die eingebauten Funktionen beschränkt: Eine Vielzahl von Plugins erweitert GkrellM z. B. um eine Radio-Komponente, einen Lautstärkeregler, eine XMMS-Steuerug und vieles mehr. Damit ist GkrellM das ideale Tool, um die Systemresourcen im Auge zu behalten.

Xplns 3.3

Der nächtliche Sternenhimmel fasziniert die Menschheit seit Urzeiten und beflügelt ihre Phantasie. Mit Xplns können Sie das Firmament erkunden, ohne die üblichen unangenehmen Nebeneffekte wie Lichtverschmutzung oder einen wolkenverhangenen Himmel. Allerdings ist die Astronomy Simulation nur als binäres Archiv erhältlich, da sie eine Reihe kommerziell genutzten Source Codes enthält, was dem Funktionsumfang aber keinen Abbruch tut. Nach erfolgreicher Installation wird zuerst der eigene Standort festgelegt. Sie haben die Wahl, ob Sie den Himmel über San Francisco oder über Berlin betrachten wollen. Xplns verfügt über eine sehr umfangreiche Standortliste. Wem das nicht reicht, der kann mit Längen- und Breitengrad einen individuellen Standort festlegen. Ist dieser gewählt, kann man mit dem Rollbalken am unteren Rand den Blick in die gewünschte Himmelsrichtung lenken. Um die Orientierung am Sternenhimmel zu erleichtern, zieht Xplns auf Wunsch Linien zwischen den verschiedenen Sternbildern und versieht diese sowie die wichtigsten Planeten, Nebel und Galaxien mit dem jeweiligen Namen. All dies kann individuell eingestellt werden. Wer jetzt den Verlauf der Gestirne verfolgen will, kann Xplns entweder automatisch vorlaufen lassen oder aber selbst die Zeit schrittweise vorstellen. Die wählbare Schrittweite reicht von Minuten- über Tages- bis zu Jahresschritten. So lässt sich voraussagen, welche Sterne heute in 30 Jahren am Himmel stehen.

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LinuxUser 06/2012

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