K-splitter
Noch ein Editor
Wer sich partout nicht mit dem KDE-Standard-Editor Kate anfreunden kann, den wir Ihnen in dieser Ausgabe der Korner-Rubrik vorstellen, wird vielleicht mit KVim glücklich. Dessen erste stabile Version haben die Entwickler Thomas Capricelli, Philippe Fremy und Mickael Marchand vor Kurzem vorgestellt. Nach Aussagen der drei soll KVim Sie mit der "Stärke von Vim zusammen mit der Freundlichkeit von KDE" versorgen.
Sollten Sie mit diesem Spruch nicht allzu viel anfangen können: Vim steht für "Vi improved". Dahinter verbirgt sich die bei vielen Linux-Distributionen voreingestellte Inkarnation des Standard-Unix-Editors vi. Wie der Name bereits andeutet, erweitert Vim den traditionellen vi um einige Features, und KVim packt das Ganze in ein nettes KDE-Interface.
Daneben sorgt eine Vimpart-Komponente dafür, dass KVim in den Konqueror eingebettet werden kann (Abbildung 4). An der Unterstützung für KDevelop, KMail und Kate wird derzeit noch gearbeitet. Und weil das alles so schön ist, sieht es derzeit ganz danach aus, dass KVim künftig in die Vim-Source-Distribution integriert wird. Die aktuelle Version des Programms können Sie sich jederzeit auf der Homepage des Projekts unter http://freehackers.org/kvim/download.html herunterladen.
Kaffeekränzchen
Welcher Entwickler ist der Beste? Welcher der Hübscheste? Wer davon schon vergeben? Machen animierte Icons KDE langsamer oder einfach nur schöner? Wie soll das neue Maskottchen heißen? Weshalb sind die Coder von GNOME so hübsch, frech oder blöd? All diese Fragen können Sie künftig beim virtuellen Kaffeekränzchen besprechen, denn seit ein paar Wochen hat das KDE-cafe seine Türen geöffnet.
KDE-cafe versteht sich selbst als die virtuelle Chill-Out-Zone des KDE-Projekts: Eine Mischung aus Slashdot und dem IRC, der Stammkneipe und der Meinungsseite. Hier können Sie einfach über alles klönen, was Sie bewegt. Einzige Bedingung: Bleiben Sie nett und freundlich. Wer mitquatschen oder besser gesagt mitmailen will – einfach eine Mail an die Adresse kde-cafe-request@kde.org mit dem Subject join, und dem Austausch über die letzten Hacker-Ferien steht nichts mehr im Wege.



