kde3-splash.png

KDE 3.0

01.05.2002
Es ist so weit: Nach langer Wartezeit hat das KDE-Projekt die neue Release 3.0 fertig gestellt. Wir haben die Neuauflage des beliebtesten Desktops unter die Lupe genommen.

Mit Erscheinen dieser Ausgabe sollten sich auf dem KDE-Server aktuelle KDE-3-Pakete für alle wichtigen Distributionen befinden; wir haben vorab einen Blick auf die neue Version geworfen und bieten auf der Heft-CD frische KDE-Pakete für Anwender von SuSE Linux 7.3 - alle anderen müssen sich leider noch eine Weile gedulden. Die Sourcen haben wir auch auf die CD gepackt; das Übersetzen der KDE-Pakete kann aber auf einem durchschnittlichen Rechner weit über 30 Stunden dauern, so dass die Installation fertiger Pakete in der Regel die einzige interessante Variante ist.

Was ist neu in KDE 3?

Eine der wichtigsten Neuerungen in KDE 3 ist für Anwender nicht sichtbar: KDE wurde mit der neuen Release auf die aktuelle Qt-Version 3 umgestellt. Qt 3 ist die KDE zugrundeliegende Grafikbibliothek, und mit dem Umstieg auf Qt 3 bieten sich für KDE-Programmierer viele neue Möglichkeiten, ihre Anwendungen komfortabler zu machen.

Abbildung 1: KDE 3 ist unverwechselbar über den Rand des Startmenüs zu erkennen
Abbildung 2: Eines der grafischen Gimmicks ist die Möglichkeit, Menüs transparent erscheinen zu lassen: Die dahinter liegenden Fenster bleiben dann sichtbar

Aber auch im sichtbaren Bereich hat sich einiges getan. Wer nicht länger von Netscape als Quasi-Standard-Browser unter Linux abhängig sein will, wird sich über erweiterte Fähigkeiten des Konquerors freuen: Unter anderem funktionieren JavaScript und Flash-Unterstützung besser denn je. Auch das integrierte Mail-Programm, KMail, hat zahlreiche Verbesserungen erfahren: So wurden etwa die Module für SMTP-, IMAP- und POP3-Zugriff verbessert und erlauben nun u. a. verschlüsselte SMTP-Verbindungen; neue Mails auf einem POP3-Server können nun schon vor dem Download gleich auf dem Server gelöscht werden, was den Umgang mit Spam-Mail erleichtert. POP3-Filter erleichtern diesen Prozess zusätzlich: So lassen sich etwa alle Mails von bestimmten Absendern oder mit "Get rich" im Subject automatisch auf dem POP3-Server löschen.

Abbildung 3: Konqueror führt hier eines der Online-Spiele vom Moorhuhn-Server aus; die Flash-Anwendung wurde über einen JavaScript-Aufruf gestartet

Freie Wahl bei Funktionstasten

Interessant für alle Anwender, die KDE-Funktionen lieber über Tastenkombinationen statt Maus-Klicks steuern, ist die in KDE 3 stark erweiterte Konfiguration dieser Hot Keys: Der zentrale Dialog im Kontrollzentrum erlaubt erstmals das Anlegen mehrstufiger Hot Keys (wie man sie z. B. aus dem Emacs kennt). So kann man beispielsweise bestimmte Fensterfunktionen wie Minimieren, Maximieren, Ankleben so einrichten, dass sie alle mit [Strg-w] beginnen und dann noch eine weitere Eingabe erwarten (etwa: [Strg-w],[m] für maximieren, [Strg-w],[s] für ankleben usw.). Wird dann eine dieser mehrstufigen Kombinationen begonnen und nicht sofort abgeschlossen (also nur [Strg-w] gedrückt), erscheint ein kleines Fenster, das die möglichen Vervollständigungen mit Erläuterungen anzeigt.

Abbildung 4: Die komfortable Tastenkürzel-Konfiguration erlaubt jetzt auch mehrstufige Tastenkombinationen

Nie mehr xterm

Überarbeitet wurde auch KDEs Terminalemulation Konsole: Das im Screenshot gezeigte Feature der transparenten Hintergünde gehört nicht zu den Neuigkeiten, neu ist aber die Fähigkeit, alle Shells in einer Konsole gleichzeitig zu kontrollieren: Im "Cluster-Modus" werden Tastatureingaben in einem Shell-Tab automatisch auch in allen anderen Shells ausgeführt. Wer also mehrere Rechner im Netz verwaltet und z. B. auf allen Rechnern gleichzeitig den Cron-Daemon deaktivieren möchte, wechselt einfach mit Ansicht/Eingabedaten an alle Sitzungen senden in den Cluster-Modus und gibt einmal "/etc/rc.d/init.d/cron stop" ein.

Die Möglichkeit, die verschiedenen Shell-Tabs nun per Doppelklick umzubenennen, ist auch praktisch: Der Umweg über das Menü bleibt damit erspart.

Abbildung 5: Passend zu transparenten Menüs sieht auch die Konsole im transparenten Modus interessant aus; die Lesbarkeit verbessert das allerdings nicht

Der Internet-Desktop

Sicher für viele Anwender ein Hauptgrund für den Umstieg auf KDE 3 ist die verbesserte Performance und Kompatibilität des integrierten Web-Browsers Konqueror: Die KDE-Komponente KHTML, die der Konqueror zum Rendern von Web-Seiten verwendet, macht den Browser spürbar schneller als in früheren KDE-Versionen; auch große Seiten mit vielen Bildern und komplexen Tabellen werden in erstaunlicher Geschwindigkeit aufgebaut. Die JavaScript-Unterstützung verdient diesen Namen nun, und das Einbinden von Netscape-Plugins erlaubt zahlreiche zusätzliche Anwendungen - im Test konnten wir zum Beispiel auf Flash-Seiten zugreifen.

Zahlreiche abkürzende Schreibweisen für den Aufruf von Suchmaschinen und anderen Helfern im Netz machen die Arbeit einfacher, so fragt etwa die URL "google:LinuxUser" die beliebte Google Engine auf Treffer zu unserer Zeitschrift ab, während "rpmfind:kdebase" auf rpmfind.net nach KDE-Paketen sucht und "leo:unfathomable" oder "dict:desktop" Begriffe beim Deutsch-Englisch-Übersetzer dict.leo.org und in einem Wörterbuch nachschlagen. Man gewöhnt sich so schnell daran, dass man sich auf einem anderen Rechner plötzlich wundert, wenn die Eingabe einer solchen URL im Netscape zu einer Fehlermeldung führt…

Das Chat-Programm ksirc für das Internet-Relay-Chat-Protokoll wurde auch auf den neuesten Stand gebracht und kommt nun voreingestellt im Xchat-Look daher: Channels und private Chats erhalten je einen Tab innerhalb eines einzigen Chat-Fensters, und die Tabs von gerade nicht angezeigten Channels erhalten Hinweis-Icons, wenn es dort einen neuen Beitrag gab. Die alte Darstellung mit separaten Fenstern für jeden Channel ist aber weiterhin als Alternative verfügbar.

Abbildung 6: ksirc ist nun so vorkonfiguriert, dass es in der Benutzung xchat ähnelt: Tabs verwalten die aktiven Channels

Deutsche Dokumentation, neue Dialoge

Der Anteil der deutschsprachigen Dokumentation im KDE-Hilfezentrum (Menüpunkt Hilfe im Startmenü) ist gegenüber früheren KDE-Versionen gestiegen - zwar gibt es immer noch einige Anwendungen, die nur ein englisches Handbuch präsentieren, in vielen Fällen hat man bei der Suche nach "verständlicherer" Dokumentation aber mit der eingebauten Hilfe eine gute Anlaufstelle.

Abbildung 7: Nach Umstellung der Sprache sind nicht nur die Menüs deutsch; auch ein Großteil der Handbücher wurde übersetzt

Viel getan hat sich auch bei den Standarddialogen, die von allen KDE-Anwendungen benutzt werden: Speichern-als-Dialoge bieten nun eine automatische Vorschau der im Zielverzeichnis bereits liegenden Dateien; will man etwa ein Bild in einem Verzeichnis mit vielen Screenshots ersetzen, kann man sich so schnell orientieren. Neuen Komfort verspricht auch der Drucken-Dialog: KDE unterstützt jetzt das Drucksystem CUPS und erlaubt es, vor dem Ausdruck zahlreiche Einstellungen des Druckers zu ändern. Auch der direkte Druck in eine Datei (wahlweise PostScript oder PDF) und sogar das Versenden einer aus dem aktuellen Dokument erzeugten PDF-Datei per E-Mail ist nun aus jeder KDE-Anwendung heraus über Datei/Drucken möglich. Für den papiersparenden Ausdruck mehrerer verkleinerter Seiten auf ein Blatt muss man nicht länger manuell entsprechende PostScript-Konverter aufrufen; diese Funktionalität steht neben anderen als "Befehlsobjekt" zur Verfügung und kann über den zentralen Druck-Manager konfiguriert werden.

Abbildung 8: Viele Standarddialoge wurden überarbeitet; beim Drucken bieten sich neue Möglichkeiten

Im Kasten auf den folgenden Seiten beschreiben wir detailliert die Installation der KDE-Pakete auf der Heft-CD unter SuSE Linux 7.3. Bitte beachten Sie, dass die Pakete wirklich nur mit dieser Distributionsversion lauffähig sind. Anwendern anderer Distributionen empfehlen wir, auf die Verfügbarkeit spezieller Pakete für die eigene Distribution zu warten. Viel Vergnügen mit einem grundrenovierten Desktop.

Installation unter SuSE Linux 7.3

SuSE 7.3

Wir haben die KDE-3-Installation unter SuSE 7.3 Professional getestet. Bei der folgenden Beschreibung gehen wir davon aus, dass die üblichen Entwicklungs-Tools (make, Compiler etc.) vorhanden sind. Bitte beachten Sie, dass die Installation sehr aufwendig ist - wenn Sie für die nahe Zukunft ein Update auf SuSE Linux 8.0 planen, können Sie damit einfacher in den Genuss der neuen KDE-Version kommen.

Von der SuSE-DVD bzw. den CDs benötigen Sie die folgenden Pakete, die Sie im Verzeichnis full-names/i386/ des jeweiligen Datenträgers finden: gocr-0.3.1-114.i386.rpm, hp-officeJet-0.8-23.i386.rpm, orbit-0.5.8-52.i386.rpm, mozilla-0.9.4-4.i386.rpm, mysql-shared-3.23.41-17.i386.rpm, perl-PDA-Pilot-0.8.0-105.i386.rpm, pilot-link-0.9.3-98.i386.rpm, sane-1.0.5-71.i386.rpm, SDL-1.2.2-48.i386.rpm, gettext-0.10.37-64.i386.rpm, enscript-1.6.2-307.i386.rpm, python-2.1.1-45.i386.rpm. Diese werden Sie im Verlauf der Installation benötigen; Sie finden Sie auch auf der Heft-CD (siehe unten).

KDE 3 benötigt unter SuSE 7.3 außerdem aktuellere Versionen der Pakete libxslt und libxml2; die enthaltenen Versionen können nicht verwendet werden. Da wir auf SuSEs Servern keine Updates gefunden haben, haben wir für Sie RPM-Pakete hergestellt, die Sie im Verzeichnis LinuxUser/KDE-3.0/kde-install-suse73/lxuser/ auf der Heft-CD finden.

Installation in 7 Schritten

Die Installation besteht nun aus den folgenden Schritten; einige der Befehle können Fehlermeldungen hervorrufen, z. B. werden Sie gleich versuchen, die alten XML- und XSLT-Pakete zu deinstallieren - sind diese auf Ihrem Rechner gar nicht vorhanden, verursacht das natürlich einen Fehler, den Sie ignorieren können. Fehlermeldungen bei der Installation von Paketen sind aber in der Regel problematisch.

Ausgangssituation ist ein frisch installiertes und noch nicht mit neueren Paketen aktualisiertes SuSE-7.3-Professional-System mit KDE 2.0 (Standard-Variante: "Standard mit Office").

1. Alte XML-Pakete löschen: Entfernen Sie die XML- und XSLT-Pakete inklusive der devel-Versionen:

rpm -e libxslt-devel
rpm -e libxslt
rpm -e libxml2-devel
rpm -e --nodeps libxml2

2. LinuxUser-XML-Pakete installieren: Die von uns erzeugten RPM-Pakete installieren Sie nun mit

cd /media/cdrom/LinuxUser/KDE-3.0/kde-install-suse73/lxuser
rpm -Uvh libxml2-2.4.19-1.i386.rpm libxslt-1.0.14-1.i386.rpm

3. Fehlende Bibliotheken: Bei der SuSE-7.3-Standardkonfiguration fehlen die oben angesprochenen Bibliothekspakete, die Sie nun nachinstallieren. Wechseln Sie in ein Verzeichnis, das alle aufgeführten Pakete enthält (auf der CD finden Sie diese im Unterverzeichnis suse-diverse), und geben Sie die folgenden Befehle ein:

rpm -Uvh hp-officeJet-0.8-23.i386.rpm sane-1.0.5-71.i386.rpm
rpm -Uvh gocr-0.3.1-114.i386.rpm
rpm -Uvh orbit-0.5.8-52.i386.rpm
rpm -Uvh mozilla-0.9.4-4.i386.rpm
rpm -Uvh perl-PDA-Pilot-0.8.0-105.i386.rpm pilot-link-0.9.3-98.i386.rpm
rpm -Uvh mysql-shared-3.23.41-17.i386.rpm
rpm -Uvh SDL-1.2.2-48.i386.rpm
rpm -Uvh gettext-0.10.37-64.i386.rpm
rpm -Uvh enscript-1.6.2-307.i386.rpm
rpm -Uvh python-2.1.1-45.i386.rpm

(Alternativ können Sie auch versuchen, alle Pakete auf einmal mit rpm -Uvh *.rpm zu installieren, was aber scheitert, falls einige bereits installiert sind.)

4. Störende KDE-2-Pakete entfernen: Die zu SuSE 7.3 gehörenden KDE-2-Pakete kdenetwork und kdenetwork-devel vertragen sich nicht mit KDE 3; darum müssen sie entfernt werden. Bei Bedarf können Sie diese nach einer KDE-3-Deinstallation wieder von den SuSE-Medien installieren.

rpm -e kdenetwork-devel
rpm -e kdenetwork

5. KDE 3 installieren: Beim ersten der folgenden Befehle wird eine Warnung ausgegeben, dass eines der Pakete nicht installiert wurde. Es wird aber benötigt, und so benennen Sie danach ein Verzeichnis um, so dass es klappt.

cd /media/cdrom/LinuxUser/KDE-3.0/kde-install-suse73/suse-rpms
rpm -Uvh *.rpm
mv /etc/opt/kde3 /etc/opt/kde3x
rpm -Uvh kdelibs3-3.0-0.i386.rpm

Stellen Sie sicher, dass diese Pakete wirklich installiert wurden. Sollten hier noch Meldungen auftauchen, dass andere Pakete benötigt werden, suchen Sie diese auf den SuSE-Datenträgern.

6. Deutsche Anpassungen: Es fehlen noch die deutschen Übersetzungen; das bisher installierte KDE-System wäre rein englisch-sprachig. Entpacken Sie das Archiv im Verzeichnis kde-install-suse73/lxuser mit dem folgenden Befehl:

tar -xz -C / -f kde3-i18n-de.tgz

7. Pfade anpassen: Sie sind fast fertig. Die neuen KDE-3-Dateien liegen in /opt/kde3/, und das müssen Sie dem System noch mitteilen. Erzeugen Sie eine Datei /usr/local/bin/kde3 mit folgendem Inhalt:

#!/bin/bash
echo Starte KDE 3.0
export KDEDIR=/opt/kde3
export QTDIR=/usr/lib/qt3
export PATH=/opt/kde3/bin:$PATH
/opt/kde3/bin/startkde

(Diese Datei finden Sie auch auf der Heft-CD unter /cdrom/LinuxUser/kde-install-suse73/kde3.) Das Skript muss noch mit dem Befehl "chmod a+x /usr/local/bin/kde3" ausführbar gemacht werden. Öffnen Sie die Datei /etc/ld.so.conf und tragen Sie vor der Zeile "/opt/kde2/lib" (oder am Dateiende, falls diese nicht existiert) die Zeilen "/usr/lib/qt3/lib" und "/opt/kde3/lib" ein. Speichern Sie die Datei und führen Sie den Befehl ldconfig aus.

Ein erster Test

Melden Sie sich unter der laufenden grafischen Oberfläche ab, und wechseln Sie (wenn Sie den grafischen Login wieder sehen) mit [Strg-Alt-F1] auf eine Textkonsole. Melden Sie sich dort als root an und geben Sie den Befehl "init 3" ein, um den grafischen Login zu deaktivieren.

Nun wechseln Sie mit [Alt-F2] auf eine weitere Textkonsole und melden sich dort unter Ihrem normalen Benutzer-Account an. Starten Sie mit dem Befehl "X &" einen X-Server. Linux schaltet in den grafischen Modus, Sie sehen aber nur einen grauen Hintergrund und den Mauszeiger in X-Form. Wechseln Sie mit [Strg-Alt-F2] auf die Textkonsole zurück und geben Sie

export DISPLAY=:0
/usr/local/bin/kde3

ein. Dadurch sollten Sie automatisch wieder den X-Bildschirm sehen (falls nicht, drücken Sie [Alt-F7]); wenn alles geklappt hat, startet jetzt KDE 3.0. Die Menüs und alle Dialoge sind noch englischsprachig; um das zu ändern, rufen Sie den Menüpunkt Preferences/Personalization/Country & Language auf und wählen Add Language/German. Melden Sie sich mit Logout ab und starten KDE über /usr/local/bin/kde3 neu, präsentiert der Desktop sich mit deutscher Benutzerführung.

Abbildung 9: Über den Menüpunkt "Country & Language" wechseln Sie auf deutsche Benutzerführung

KDE 3 dauerhaft einrichten

Nur wenn im letzten Schritt der Start von KDE 3 geklappt hat, können Sie es nun dauerhaft als Standard-Arbeitsoberfläche einrichten.

Öffnen Sie dazu zunächst als root die Datei /etc/opt/kde2/share/config/kdm/kdmrc und suchen Sie die Zeile, die mit "SessionTypes=" beginnt. Ergänzen Sie zu Beginn der Zeile "kde3," (mit einem Komma vor den folgenden Einträgen). Die Zeile sieht danach auf unserem Testsystem wie folgt aus:

SessionTypes=kde3,kde,windowmaker,fvwm2,mwm,twm,failsafe

Damit wird dem Login-Menü zwar bereits der Menüpunkt "kde3" hinzugefügt, aber Sie müssen nun noch angeben, was bei Auswahl dieser Option passieren soll. Öffnen Sie dazu als normaler Anwender die Datei ~/.xsession und ändern Sie den Abschnitt

#
# choose a window manager
#
if test -n "$WINDOWMANAGER" ; then
    WINDOWMANAGER=`type -p $WINDOWMANAGER`
fi

in

#
# choose a window manager
#
if test -n "$WINDOWMANAGER" ; then
    if test "$WINDOWMANAGER" = "kde3";
    then WINDOWMANAGER=/usr/local/bin/kde3; fi
    WINDOWMANAGER=`type -p $WINDOWMANAGER`
fi

Beenden Sie die aktuelle X-Window-Sitzung, so dass der Login-Manager erneut erscheint. Nun können Sie zwischen "kde3" und "kde" (sowie weiteren installierten Window Managern) wählen. In unserem Test ließen sich mit "kde3" und "kde" beide KDE-Versionen (3 und 2) problemlos starten. kdm merkt sich die jeweils zuletzt gewählte Umgebung: Um sich erstmals unter KDE 3 anzumelden, müssen Sie also im Anmeldedialog manuell "kde3" auswählen.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 

Ähnliche Artikel

Kommentare