Krach übers Web

KDEs bevorzugtem Krachmacher, der Medienwiedergabe Noatun, kann man künftig nicht nur auf dem heimischen Rechner, sondern auch via World Wide Web die passenden Töne entlocken. Dem Player hat Ryan Cumming nämlich ein Web-Interface namens Flood spendiert, mit dessen Hilfe sich alle grundsätzlichen Playlisten-Funktionen und das Playback-Verhaltens über das Internet steuern lassen (Abbildung 5). Die aktuelle Version finden Sie unter http://phalynx.dhs.org/flood/flood-0.0.11a.tar.bz2.

Abbildung 5: Playlisten via Internet

Geballte CeBIT-Präsenz

Auf der weltweit größten Computermesse CeBIT traf sich auch in diesem Jahr wieder alles, was in der Computerwelt Rang und Namen hat. Dass bei einem solchem Ereignis auch KDE nicht fehlen durfte, versteht sich von selbst. Und damit die internationalen Besucher das Projekt wirklich nicht übersehen konnten, war KDE diesmal gleich auf vier Partnerständen vertreten, um die neuesten Features des kommenden KDE-3.0-Releases vorzustellen.

Am Sharp-Messestand konnten sich die Besucher über den Entwicklungsstand der KDE-Anwendungen auf dem Sharp-Zaurus-PDA informieren, über deren rasante Fortschritte wir bereits in der März-Ausgabe der Splitter berichtet haben. Rund um KOffice 1.2 und die wunderbare Welt des Druckens drehte sich der Auftritt auf dem Stand des Druckspezialisten Danka, wo KDEPrint-Mastermind Michael Goffioul nicht nur Rede und Antwort stand, sondern auch den einen oder anderen Nutzerwunsch live implementierte.

Neuigkeiten über sicheren E-Mail-Austausch dank des Projekts Ägypten (http://www.gnupg.org/aegypten/index.de.html) konnten Besucher auf dem Stand des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erfahren, und einen fundierten Einblick in die Entwicklungsprozesse von KDE 3.0 gaben einmal mehr Torsten Rahn, Martin Konold und Ralf Nolden auf dem SuSE-Stand.

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