Auf einen Blick
Jo´s alternativer Desktop: ProcMeter
Doppelpack
Das Programm selbst gibt es dafür gleich in doppelter Ausführung: Außer dem eigentlichen, feiner anpassbaren procmeter3 steht mit gprocmeter3 eine Inkarnation zur Verfügung, die auf dem beliebten Toolkit GTK+ aufsetzt und somit anderen GTK- und GNOME-Anwendungen ähnlich sieht. Deutlich wird dies vor allem bei der Darstellung der Menüs, die sich bei gprocmeter3 nicht an der handgetippten Konfiguration orientiert, sondern am auserkorenen Theme.
Der erste Aufruf des einen wie des anderen Programms wirkt recht ernüchternd. Lediglich der Programmname sowie Uhrzeit und Datum werden mausgrau angezeigt (Abbildung 1). Soll ein viertes Element hinzu, so drücken Sie die rechte Maustaste. Ein Menü mit allen darstellbaren Informationen in allen verfügbaren Anzeigemodi klappt nun auf (in der Summe eine beeindruckende Anzahl, die sicher auf jedem Rechner im dreistelligen Bereich liegen dürfte). Wählen Sie nun ein Element aus, wird dieses dem ProcMeter-Fenster an unterster Stelle hinzugefügt. Die Reihenfolge der dargestellten Elemente lässt sich aber noch korrigieren, indem Sie aus dem Menü der linken Maustaste eine der beiden "Move To"-Optionen wählen und dem Verschiebekandidaten einen neuen Platz zuweisen.
Intern
Beim Betätigen der linken Maustaste fallen zusätzliche Einträge ins Auge (Abbildung 2). So bekommen Sie über den Punkt Properties weitere Informationen und Erklärungen zum jeweiligen Element (Abbildung 3). Besonders hilfreich wird dieser Menüeintrag, wenn Sie Ihre Einstellung in eine Konfigurationsdatei überführen möchten – denn auch die jeweiligen ProcMeter-internen Bezeichner werden angezeigt. Schließen Sie dieses Fenster nicht, so passt es seinen Inhalt beim nächsten Mausklick an das aktuelle Element an.
Ein weiterer Menüeintrag trägt den Titel Run. Dahinter verbirgt sich der Aufruf eines externen (und frei konfigurierbaren) Programms, das von Element zu Element variiert. So führt ein Mausklick auf ein Speicher-Element in der Standardkonfiguration dazu, dass die Ausgabe des Befehls free in einem xterm angezeigt wird.



