Zeitreise
Emulatoren unter Linux
Der Rest der Welt
Für mobile Spieler entwickelte Nintendo den mittlerweile berühmten GameBoy. Obwohl seine Konkurrenz (Atari Lynx und Sega GameGear) über wesentlich bessere technische Werte verfügten (unter anderem Farbdisplays), verdrängte der GameBoy sie binnen kürzester Zeit. Erst viel später erschien eine Variante mit Farbdarstellung namens GameBoy Color. Zwei Emulatoren für den GameBoy sind Gnuboy [12] und Virtual GameBoy [13]. Ein ewig unterlegener Konkurrent von Nintendo im Bereich der Konsolen war Sega: Ihre Antwort auf das NES hörte auf den Namen Sega Master System (SMS). MasterGear [14] ist ein Emulator für dieses System und emuliert nebenbei auch den Sega GameGear. Ein weiterer Konkurrent war kurzzeitig NEC mit der PC Engine, in Amerika besser als TurboGrafx16 bekannt. Obwohl es die erste Konsole der Welt war, für die ein CD-ROM-Laufwerk erworben werden konnte, war ihr kein langer Erfolg vergönnt. Ein Emulator für diese Seltenheit ist Virtual PC Engine (VPCE) [15].
Alles durcheinander
Vielleicht sind Sie beim Einsatz von xmame bereits über den Emulator xmess gestolpert; dieser wird zusammen mit xmame ausgeliefert und macht da weiter, wo xmame aufhört: Ähnlich wie sein großer Bruder versucht xmess, alle Konsolen und Heim-Computer unter einem Dach zu emulieren, bislang allerdings mit nur mäßigen Ergebnissen. Wenn möglich, sollten Sie deshalb den hier vorgestellten, spezialisierten Emulatoren den Vorzug geben. Einen Blick wird xmess allerdings wert, wenn es zu der von Ihnen gesuchten Konsole keine Alternative gibt. Die Datei gamelist.mess listet alle von xmess emulierten Konsolen und Computer auf. Ein ähnliches Multitalent ist der Emulator DarcNES [16], der allerdings weniger Systeme kennt.



