Home / LinuxUser / 2002 / 04 / USB-Kartenadapter "5 in 1" im Test

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(233 Punkte bei 16 Stimmen)
Re: War doch klar...
(162 Punkte bei 6 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Kartentricks

USB-Kartenadapter "5 in 1" im Test

01.04.2002 Kamera, PDA, MP3-Player, jeder hat sein eigenes Speichermedium. Während es für Notebooks seit langem PCMCIA-Adapter gibt, tut sich der heimische PC schwer mit den neuen Datenträgern. Wir haben einen USB-Adapter für die gängigsten Flash-Medien unter Linux getestet.

Datenaustausch mit mobilen Geräten ist nicht leicht: Der MP3-Player hat nur Platz für die kleinen Multimedia Cards, während manche Digital-Kamera die Papierdünnen Smart-Media-Karten benötigt und der PDA wiederum auf Compact Flash speichert. Nur eines haben die unterschiedlichen Speichermedien gemeinsam: In ihnen stecken ein oder mehrere Flash-Chips, die ihre Daten auch ohne Strom behalten und über 100.000 mal wiederbeschreibbar sind.

So praktisch Compact Flash, Multimedia Card und Smart Media für unterwegs sind, ein normaler PC kann zunächst einmal nichts mit ihnen anfangen. Lediglich für Compact Flash gibt es Laufwerksadapter, mit denen man die Karten als Festplatte ansprechen kann. Der USB-Adapter "5 in 1 Card Reader/Writer" (Abbildung 1) von IT-Saw (http://www.it-saw.de) für knapp 60 Euro kann Multimedia, Secure Data, Smart Media, Compact Flash und Micro Drives lesen und beschreiben.

Abbildung 1: Drei Schächte für fünf Kartentypen: Oben Secure Data (SD) und Multimedia Cards (MMC), darunter Smart Media Cards (SSFDC) und unten Compact Flash (CF) und Micro Drives (MD)

Gute Linux-Unterstützung

Die Linux-Unterstützung des "5 in 1" ist gut: Das Maus-ähnliche Gehäuse enthält einen Controller-Chip, der direkt bei Anschluss auch ohne Speicherkarten drei SCSI-Geräte bereit stellt, für jeden Kartenschacht eines. Für die Inbetriebnahme wird ein Kernel mit USB-Support und den geladenen Kernel-Modulen usbcore, uhci sowie usb-storage benötigt. Auf unseren Test-Systemen mit SuSE 7.3 und Debian Sid wurden die Module automatisch geladen, nach Einstecken belegte der USB-Adapter die Geräte /dev/sda, /dev/sdb und /dev/sdc.

Das Emulieren von drei verschiedenen SCSI-Geräten ist dabei sehr praktisch. So können nicht nur alle drei Slots belegt, sondern auch Dateien ohne Zwischenschritt direkt von Karte zu Karte kopiert werden. Allerdings kann der Adapter nicht wirklich gleichzeitig auf mehrere Karten zugreifen - die Daten werden zuerst von einer Karte gelesen und dann auf die andere geschrieben. Auch gleichzeitiges Lesen von zwei Karten ist nicht möglich, der zweite Leseprozess wird erst nach Abschluss des ersten bedient.

Die Datenrate des "5 in 1" ist einem PCMCIA-Adapter fast ebenbürtig. Mit 711 KByte pro Sekunde lag sie beim USB-Gerät auf unserem Dell Latitude C600 nur rund 20% unter der eines PCMCIA-Adapters.

Das abgeschirmte, über zwei Meter lange Kabel verhindert Einstörungen von außen, selbst in der Nähe des Monitors hatten wir keine Probleme. Am besten ist der USB-Adapter direkt am Monitor aufgehoben, wenn er zum Beispiel mit zwei Tesa Powerstrips seitlich angeklebt wird. Dann sind allerdings die LEDs nicht mehr zu erkennen, die bei Datentransfer von oder zur Karte blinken.

Kartenaufteilung

Vor der Linux-Einbindung der Karten lohnt sich ein Blick auf die Formatierung. Compact-Flash-Karten sind fast immer wie Festplatten partitioniert. Standard ist, dass die erste Partition den gesamten Speicherbereich umfasst und mit dem DOS-Dateisystem oder VFAT formatiert ist. Zum Mounten einer Compact-Flash-Karte sollte entsprechend das Kommando

mount -t vfat /dev/sda1 /mnt

verwendet werden. Werden Multimedia- oder Smart-Media-Karten zum Datenaustausch zwischen Computern benutzt, empfiehlt sich das gleiche Vorgehen wie bei Compact Flash. Ansonsten müssen Sie vorher in Erfahrung bringen, in welchem Format das jeweilige Endgerät die Daten verarbeitet - bei MP3-Playern mit Multimedia Cards wird zum Beispiel regelmäßig auf das Partitionieren der Karten verzichtet, und manche verwenden auch kein DOS-Format für die Dateien.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

720 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Mirko Dölle

Redakteur für Linux bei c't, Heise Zeitschriften Verlag; ehemals Competence Center Hardware/Linux-Magazin, Linux New Media AG


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

Ubuntu 11.10 Compiz 3D Cube flackern
Moritz Obenauer, 12.02.2012 12:25, 0 Antworten
Hallo! Ich habe Ubuntu 11.10 mit Unity und den Compiz 3D Cube ein gerichtet. Er funktioniert...
Suse 12.1 Bootvorgang bleibt seit Update stehen
Wimpy *, 12.02.2012 09:22, 2 Antworten
Seit Update auf Kernel 3.1.9-1.4-desktop i686 bleibt der Bootvorgang stehen. Es erscheint der gr...
N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...