Programmverhalten

Abbildung 2: Nett gemacht! Die "elektronische" Lohnsteuerkarte ermöglicht eine komfortable Übernahme der Daten aus dem Original

Obwohl das Wine-Projekt seit seinem erstmaligen Einsatz in der vor einem Jahr erschienenen Vorgängerversion gewaltige Fortschritte gemacht hat, muss man auch bei t@x2002 Linux kleinere Komfortabstriche gegenüber der Windows-Version hinnehmen. Am lästigsten dürften vermutlich die durch die Emulation zwangsläufig hervorgerufenen Geschwindigkeitseinbußen sein, die sich vor allem beim Programmstart bemerkbar machen. Auf einem durchschnittlichen Rechner (500-800 MHz) dauert z. B. die Startprozedur des Hauptprogramms "Steuerberechnung" zwischen 20 und 45 Sekunden. Weiterhin kann es auch in t@x 2002 noch gelegentlich zu Darstellungsfehlern (vor allem beim Fenster-Resize und in der integrierten Textverarbeitung) und zu Problemen mit der Fensterpriorität (insbesondere die Dialogassistenten verschwinden ganz gerne in den Programmhintergrund) kommen, die sich jedoch meist recht schnell beheben lassen. Erfreulicherweise läuft das Programm ansonsten recht stabil. Sollte es dennoch einmal zu einem Programm-"Hänger" kommen, dann sorgt die Auto-Save-Funktion dafür, dass man nach einem Neustart dort weiter arbeiten kann, wo man zuvor unterbrochen wurde. Übrigens sollte auch ein ggf. vorhandenes Mausrad in t@x2002 auf Anhieb seine Dienste verrichten, sofern es unter X11 ordnungsgemäß konfiguriert ist.

Steuerberechnung

Sieht man von dem Wine-bedingt eher kritischen Punkt des grundsätzlichen Programmverhaltens einmal ab, dann hinterlässt die Programmlogik von t@x 2002 insgesamt einen recht überzeugenden Eindruck. Nachdem man mittels komfortabler Dialogfenster die persönlichen Grunddaten eingegeben bzw. alternativ aus bereits vorhandenen Dateien des Vorjahres importiert hat, wird man von t@x2002 Schritt für Schritt durch die unterschiedlichen Eingabeformulare gelotst. Die einzelnen Untermenüs sind dabei in der Regel weitgehend selbsterklärend. In Zweifelsfällen hilft auch die jederzeit einsichtige Online-Hilfe am rechten Fensterrand weiter.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

title_2017_01

Digitale Ausgabe: Preis € 0,00
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Samba-Server für Win-Daten & Linux-Dateirechte
Gerd Grundmann, 12.01.2017 18:25, 0 Antworten
Hallo Gemeinde, ich habe ewig gegooo.. aber nicht wirklich gefunden, was ich suche. Auf mei...
LM Cinnamon 18.1Serena 64 bit
Herwig Ameisbichler, 11.01.2017 13:02, 6 Antworten
Hallo an alle. Bin Linux Neuling.Habe auf meiner SSD neben W10 (finde ich nicht mehr)LM17.2 auch...
Bilder in E-Mail einbinden?
Werner Hahn, 23.12.2016 12:18, 4 Antworten
Dell Latitude E6510, Ubuntu 16.04, Mozilla Firefox Ich bitte um eine leicht verständliche Anle...
Linux Mint 17.2
Herwig Ameisbichler, 17.12.2016 11:19, 4 Antworten
Wer kann mir helfen? Hab seit gestern Linux am Pc.Wie kann ich diese Miniaturschrift im Menü,Lei...
Linux 17.2 Treiber f. PC Drucker installieren
Ernst Malitzki, 11.12.2016 13:04, 7 Antworten
Habe einen PC Drucker von HP. Möchte diesen PC Drucker an meinen PC anschließen. Hierzu benötige...