Installation

Die Install.htm-Datei im Root-Verzeichnis der CD-ROM beantwortet die wichtigsten Fragen, die bezüglich der Installation unter Linux auftreten können, und tröstet damit zugleich darüber hinweg, dass in der beigelegten Bedienanleitung nicht ein Wort über Besonderheiten der Linux-Version verloren wird. Dank der weitgehend verständlichen Textdialoge sollte die eigentliche Installation auf der Konsole bzw. im X-Terminal in der Regel problemlos verlaufen. Wer t@x2002 allerdings auf einer älteren oder weniger verbreiteten Distribution (alle außer: Caldera 3.1, Mandrake 8.1, Red Hat 7.0/7.2 sowie SuSE 7.2/7.3) installieren möchte, kommt leider nicht um die zeitaufwendige übersetzung der Wine-Quelltexte (je nach Rechnerleistung zwischen 10 und 45 Minuten) herum. Die Kompilierung von Wine ist übrigens nur dann erfolgreich, wenn die für die übersetzung erforderlichen Entwicklungspakete einschlägiger Programmbibliotheken (z. B. xlib, xpm) bereits auf dem System installiert sind.

Vor dem Update registrieren!

Abbildung 1: Ohne Registrierung kein Programm-Update! Der Internet-Registrierungsassistent von t@x 2002 nach der textbasierten Installation

Hat man diese mehr oder weniger glatt verlaufende Installationsprozedur hinter sich gebracht, startet nach kurzer "Aufwärmphase" automatisch der optisch durchaus ansprechende Internet-Registrierungsassistent. Diesen kann man zwar vorläufig überspringen, spätestens jedoch wenn man daran denkt, eine Online-Programmaktualisierung durchzuführen oder die Telefon-Hotline von Buhl in Anspruch zu nehmen, kommt man darum in der Regel nicht mehr herum. Dieses Prozedere kann insbesondere dann ärgerlich werden, wenn es dem Benutzer - aus welchen Gründen auch immer - nicht gelingt, t@x 2002 per Internet-Konfigurationsassistent internet-fähig zu machen. In einem solchen Fall ist man nämlich von den Segnungen möglicher Programm-Updates gänzlich abgeschnitten, denn Buhl bietet (zumindest bislang) keine Möglichkeit, sich die Updates notfalls manuell von einer Webseite herunterzuladen. Den Zugang zu fehlerbehebenden Updates von einer erfolgreichen Online-Registrierung abhängig zu machen, ist eine fragwürdige Kundenpolitik.

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