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Geld vom Fiskus

Steuererklärung mit t@x 2002

01.03.2002
Buhl Data Service bietet auch für das Steuerjahr 2001 wieder eine Linux-Version ihrer Steuererklärungs-Software an. Ob sich der Kauf von t@x 2002 Linux lohnt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Es ist eigentlich jedes Jahr dasselbe. Millionen von Erwerbstätigen sehen sich vor die Frage gestellt, wie sie dem jeweils zuständigen Finanzamt am einfachsten glaubhaft machen können, dass im abgelaufenen Steuerjahr mal wieder viel zu viel Steuern einbehalten wurden. Dabei ändert sich die Gesetzeslage von Jahr zu Jahr. So können neuerdings nicht nur solche Berufspendler ihre Anfahrtskosten steuerlich geltend machen, die mit dem Auto zur Arbeit fahren, sondern auch alle diejenigen, die täglich größere Strecken mit Bahn oder Fahrrad zurücklegen müssen. Doch für viele steuerpflichtige Bürger lohnt sich der Gang zu einem professionellen Steuerberater angesichts der zu geringen Höhe der zu erwartenden Rückerstattungssumme nicht. Wer dem Staat nicht unbegründet Geld schenken will, muss sich deshalb auf eigene Faust in die Steuermaterie einarbeiten - oder aber ein PC-Steuererklärungsprogramm wie t@x 2002 kaufen.

Zielgruppe

Laut Pressemitteilung des Neunkirchner Unternehmens richtet sich t@x 2002 Linux nicht nur an Privatleute, die als "normale" Arbeitnehmer ihre Steuererklärung hinter sich bringen möchten, sondern darüber hinaus auch an Selbständige und Kleingewerbetreibende. Schaut man sich den Funktionsumfang an, dann kann man erfreulicherweise feststellen, dass t@x2002 Linux mit der Professional-Variante der gleichnamigen Windows-Version tatsächlich nicht mehr nur - wie noch im Vorjahr - die Höhe des Preises teilt, sondern mittlerweile auch einen praktisch identischen Funktionsumfang besitzt. Die fünf in t@x2002 enthaltenen Teilanwendungen - namentlich: Steuerberechnung, Gewinnermittlung, Freibetrag, Steuer-Planer und Beleg-Eingabe - vermitteln denn auch einen ersten Eindruck über das mögliche Einsatzspektrum dieser Software. Neben der eigentichen Installations-CD enthält die Box zwei Handbücher (eine 152-seitige Bedienanleitung sowie einen 316-seitigen Steuerratgeber mit erläuterten Fallbeispielen) sowie eine Registrierkarte.

Wine vs. nativ

Wie die Vorgängerversion ist auch t@x2002 Linux keine native Linux-Anwendung, sondern besteht im Wesentlichen aus der Windows-Version, die mit Hilfe einer Wine-Umgebung unter Linux ausführbar ist. Gegen eine parallele Nutzung unter Windows spricht allerdings nicht nur die Lizenzproblematik, sondern auch die Tatsache, dass die Windows-Version auf der CD nicht als eine Reihe von Installationsdateien samt Setup.exe, sondern in bereits für Wine-Verhältnisse "präparierter" Form vorliegt. Somit dürften nur besonders experimentierfreudige Dual-Boot-Anhänger in die Versuchung kommen, t@x2002 Linux (notfalls auch) unter Windows zum Laufen zu bringen, indem sie die bereits "vorinstallierten" t@x2002-Pakete über der Windows-Verzeichnisstruktur entpacken (An Deinstallation denken!).

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