LANs einrichten

Lokal vernetzen

Mit seinen Netzwerkfähigkeiten hat Linux die ersten Anwender beeindruckt und damit eine Entwicklung gestartet, an deren aktuellem Punkt sich Linux nicht nur als Server sondern auch als Workstation etabliert.

Die zunehmende Fokussierung auf den Einsatz als Desktop-Betriebssystem und damit direkte Konkurrenz zu Marktführer Windows sollte aber nicht dazu führen, dass man die Anfänge vergisst: Im Netzwerkbereich kann Linux immer noch auftrumpfen, bieten doch die meisten Linux-Distributionen schon in der Standard-Ausstattung alles, was man für Internet und Intranet braucht.

Einige Aspekte der Vernetzung mit Linux wollen wir in diesem Schwerpunkt betrachten.

  • Im Artikel Vernetzte Welt ab Seite 24 geht es zunächst um Grundlagen der Linux-Netzwerk-Konfiguration.
  • Wer grafischen Konfigurations-Tools misstraut, kann sich im folgenden Artikel ab Seite 30 mit den Befehlen ifconfig und route vertraut machen.
  • DHCP-Server verwalten im Intranet einen Pool freier IP-Adressen. Alle Rechner (auch solche unter Windows), die dieses Protokoll verstehen, können sich hier eine Adresse holen, ohne manuell konfiguriert zu werden. Wie es geht, verrät der Beitrag ab Seite 32.
  • Soll der lokale Server gleichzeitig Gateway ins Internet sein, ist vielleicht der Einsatz der auf eine einzige Diskette passenden Distribution fli4l interessant. Der Projektgründer beschreibt sein Floppy-Linux ab Seite 35.

Wer damit noch nicht genug hat, kann sich mit dem Network File System (NFS) vertraut machen. Der Artikel ist aber nichts für Einsteiger und findet sich darum in der Rubrik Know-How auf Seite 82.

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