Killing with a smile
iMaze
Big Brother und die Spezial-Server
Wer auf einem belebten Server "nur mal gucken" will, kann im Menüfenster vor dem Verbinden den Camera mode aktivieren. Der eigene Smily ist dann für die anderen Mitspieler nicht sichtbar und darf durch alle Wände laufen; allerdings fehlt ihm auch die Möglichkeit zu schießen – ein neutraler Beoachter eben.
Ein Blick in die Manualseite des iMaze-Servers mit dem Kommando man imazesrv verrät noch einige Spezialoptionen, die man beim Starten mit angeben kann. Die Option -Q ermöglicht allen Spielern das schnelle Drehen um 180 Grad mit der [Tab]-Taste, die Option -R lässt alle Geschosse von den Wänden abprallen, und -F macht die Spieler "gesichtslos", so dass man nicht erkennen kann, in welche Richtung sie blicken. Zu guter Letzt haben Sie mit den Programmen genlab und xlabed Werkzeuge, um eigene Labyrinthe zu erschaffen und zu modifizieren. In diesem Sinne: angenehmes Ballern.
Glossar
MIDI
"Musical Instruments Digital Interface", ein Standard zur Steuerung elektronischer Musikinstrumente.
Server
Ein Programm, das einen bestimmten Dienst anbietet, den "Client-Programme" nutzen können, wenn sie sich mit dem Server verbinden. Beispiele für solche angebotenen Dienste sind WWW, ssh und iMaze.
Shell-Skript
Ein Skript wird direkt von einem "Interpreter" (etwa bash bzw. sh für Shell- oder perl für Perl-Skripte) ausgeführt und muss vor der Ausführung nicht übersetzt werden.
Tarball
tar ist ein unter Unix übliches Archivierungstool. Eine damit zu einem File zusammengepackte Dateiansammlung, im Slang Tarball genannt, trägt meistens die Dateiendung .tar.gz oder .tgz. Diese rührt daher, dass solche Archive zuerst mit dem Programm tar zusammengefasst und dann mit dem Programm gzip komprimiert werden.
Header-Dateien
In Header-Dateien (auch "Include-Dateien" genannt) sind die in einer Bibliothek verfügbaren Funktionen nebst Parametern aufgelistet. Der C-Compiler braucht diese Information beim Übersetzen eines Programms. Bei den gängigen Distributionen trägt ein Header-Paket zu einer Bibliothek üblicherweise den Zusatz dev oder devel im Namen.



