Ohne Sinn

Ich glaube, dass zu den sinnlosesten Gestalten, die auf dieser Erde wandeln, die Kunstkritiker gehören. Sie lassen sich nur in tiefschürfender Art und Weise über Kunstobjekte aus, um deren Transzendenz, Mattigkeit, Lebensfreude oder was sonst zu beschreiben. Mir scheint, es ist eher eine Kunst zu verstehen, was so ein Kritiker von sich gibt, als der ganze Rest.

Glauben schenken darf man so einem Menschen ohnehin nur darin, ob ihm das Essen während einer Vernissage geschmeckt hat. Sein Urteilsvermögen ist nämlich eher künstlich und geleitet durch sein persönliches Engagement in Kunst als Wertanlage, und deren Kurs wird nur an der Tratschbörse notiert.

Es gibt einen schönen Ausdruck aus der Welt der Computer, der mir immer wieder im Zusammenhang mit Kunstkritik einfällt: Es ist der Begriff Glitsch (engl. glitch). Vor vielen Jahren durfte ich eines der Beispiele für Glitsch selbst an einem bootenden PC beobachten: "Tastatur nicht gefunden – Drücken sie F4". Woher der Ausdruck kommt, weiß ich nicht. Vielleicht hat ihn ein Kunstkritiker erfunden…

Endlosschleife

Zu den nervigen Dingen im echten Leben gehören Endlosschleifen. Unglaublich aber wahr – es gibt sie auch hier. Da braucht man nur auf den Kinderspielplatz zu gehen und die Lütten zu beobachten: "Mein Pappa fährt aber ein größeres Auto als Deiner." "Nein." "Doch." "Nein." "Doch." "Nein." "Doch." "Nein." "Doch." "Nein." "Doch." … Oder: Wer kennt nicht die Art von Telefongesprächen, in dem jeder der Teilnehmer das letze Wort haben will und man sich immer wieder Erwiderungen in die Ohren brüllt und zäh versucht, dem anderen das Ende des Gesprächs abzuringen.

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