Home / LinuxUser / 2002 / 02 / Teil 7: Benutzerfreundliche Ein-/Ausgabe

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

KDE Plasma Workspaces 4.8
(306 Punkte bei 32 Stimmen)
SUSE12
(173 Punkte bei 4 Stimmen)
Pardus Linux am Ende?
(164 Punkte bei 4 Stimmen)
OpenSuse 12.1-Service Kit 01/12
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Meinst Du: Patch CD Updates?
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Dialogregie

Teil 7: Benutzerfreundliche Ein-/Ausgabe

01.02.2002 Im letzten Teil des Bash-Programmierkurses geht es um die benutzerfreundliche Gestaltung von Eingaben und Dialogen am Beispiel der Programme dialog, gdialog und kdialog.

Nach langer Pause haben Sie nun den siebten Teil des Bash-Kurses in der Programming Corner vorliegen. Zum Abschluss beschäftigen wir uns mit den Möglichkeiten, Eingaben vom Benutzer abzufragen oder Ausgaben übersichtlich auf den Bildschirm zu bringen. Zudem werden Sie viele Problemstellungen aus den bisherigen Folgen wieder finden, die noch einmal wiederholt und in einem größeren Zusammenhang angewendet werden. Die Teile 1-6 der Programming Corner finden Sie vollständig auf der Heft-CD.

Dieser letzte Teil der Bash-Programmierung ist aber gleichzeitig der erste Teil der neuen Programming Corner: Ab jetzt werden wir uns in loser Folge mit dem Zusammenspiel der Bash mit externen Programmen beschäftigen und auch andere Programmiersprachen vorstellen.

Das Abschlussprojekt ist ein Terminwarner, der zum Beispiel zur Geburtstagserinnerung eingesetzt werden kann. Nach Einrichten des Server-Teils mittels Cron-Job erhält man tägliche Vorwarn-Mails, bis der Termin verstrichen oder gelöscht ist.

Zur Installation des Terminwarners kopieren Sie die beiden Skripte termin-client und termin-server von der Heft-CD nach /usr/local/bin. Zudem müssen Sie dialog, kdialog oder gdialog installiert haben. Wir empfehlen derzeit gdialog von Gnome, das grafische Frontend lässt sich damit am einfachsten bedienen. Wer ansonsten keine Gnome-Programme verwendet sollte bedenken, dass gdialog aus dem Paket gnome-utils einige Gnome-Bibliotheken benötigt, die gegebenenfalls zusätzlich nachinstalliert werden müssen.

Aufbau der Terminliste

Die eingegebenen Termine werden in der Datei ~/.termine im jeweiligen Heimatverzeichnis des Benutzers gespeichert. In der ersten Zeile steht die Mail-Adresse, an die Terminwarnungen verschickt werden sollen, in allen weiteren steht ein Termin pro Zeile. Jede Terminzeile hat fünf Felder, die durch Tabulatoren voneinander getrennt sind: Datum, Vorwarnzeit in Tagen, Betreff, Beschreibung und zusätzliche Mail-Adressen (CC-Adressen). Einzige Besonderheit: Das Datum wird im Format Jahr, Monat, Tag ohne Leer- oder Trennzeichen gespeichert; Weihnachten wäre in dieser Darstellung 20021224. In dieser Schreibweise braucht man die Terminzeilen lediglich numerisch sortieren zu lassen, um auch eine Sortierung in aufsteigender Datumsfolge zu erreichen.

Termin-Server einrichten

Das Programm termin-server kündigt die Termine rechtzeitig per Mail an, wenn es täglich aufgerufen wird - am Besten durch einen Cron-Job des Benutzers. Mit dem Kommando crontab können Sie einen solchen Job als normaler Benutzer eintragen. Vorher sollten Sie mittels EDITOR-Variable den von Ihnen bevorzugten Editor angeben:

export EDITOR="kedit"
crontab -e

Im Editor tragen Sie nun die Befehlszeile für Cron ein. Das folgende Beispiel zeigt einen Aufruf täglich um 12 Uhr mittags. Da der Rechner zu diesem Zeitpunkt laufen muss, damit der Cron-Job überhaupt abgearbeitet wird, sollten Sie die Uhrzeit an Ihre Gewohnheiten anpassen:

0 12 @L: * @L: * @L: *     /usr/local/bin/termin-server
Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1177 Hits
Wertung: 69 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Mirko Dölle

Redakteur für Linux bei c't, Heise Zeitschriften Verlag; ehemals Competence Center Hardware/Linux-Magazin, Linux New Media AG


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2012_02

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Knoppix: Bootvorgang mit Cheatcode beschleunigen
Knoppix: Bootvorgang mit Cheatcode beschleunigen
Marcel Hilzinger, 18.01.2012 21:05, 0 Kommentare

Die Bootsequenz der Live-Distribution sucht beim Start zunächst auf Festplatten, dann auf USB-Sticks und erst dann in den DVD-Laufwerken (/dev/sr* oder /dev/scd*) nac...

Aktuelle Fragen

OpenSuse 12.1-Service Kit 01/12
Christoph-J. Walter, 28.01.2012 08:52, 2 Antworten
Hallo Gemeinde, ich habe 12.1 neu installiert. Alles in Ordnung! Nun möchte ich das Service Kit (...
Ubuntu 11.10 konfigurieren
Michael Hinz, 27.01.2012 17:52, 0 Antworten
Ubuntu läuft bei mir. Allerdings nur, wenn die Daten-CD eingelegt ist. Unabhängig von Bios-Einste...
SUSE12
Jörg Müller, 25.01.2012 14:27, 5 Antworten
Hallo Gemeinde Ich habe schon ziemlich lange auf einem Rechner Linux laufen, bin also nicht ganz...
Hat jemand Erfahrung beim Einsatz einer Kinect / OpenNI?
GoaSkin , 24.01.2012 23:35, 0 Antworten
Hallo, ich habe mir eine Kinect zugelegt, um zu schauen, was man damit unter Linux so machen k...
Kollaboration - Zeichnen auf mehreren Geräten gleichzeitig
Ludwig jun. B., 19.01.2012 11:17, 4 Antworten
Schönen guten Tag, ich suche aktuell eine Software für Linux/Windows (eines von beiden), welch...