Neue Grafikkartentreiber

Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Ausgabe dürfte bereits eine neue Version der freien X-Server-Implementation XFree86 verfügbar sein. Zu den wichtigsten Neuerungen von XFree86 4.2.0 gehören nach Angaben der Entwickler die verbesserte Treiber-Unterstützung einiger neuerer Grafikkarten (nVidia Geforce 3, Matrox G450 und Trident CyberBladeXP) sowie das Update auf die neuesten Versionen des Software-Renderers Mesa und der Font-Engine FreeType. Aus internen Kreisen der Firma PowerVR wurde zudem bekannt, dass voraussichtlich im Februar ein erste 2D-/3D-Beta-Treiber für Linux-Anwender bereitgestellt wird, die ihre Kyro-I/II-basierte Grafikkarte auch unter Linux richtig ausreizen möchten. Besitzer einer aktuellen ATI Radeon-8500-Grafikkarte können die Durststrecke bis zum Erscheinen der offiziellen Linux-Treiber von ATI unter Umständen mit Hilfe der folgenden Anleitung von Thomas Bruckschlegel überbrücken: http://www.tommti-systems.com/main-Dateien/reviews/radeon8500/atiradeon8500linux.html.

Neue Druckertreiber

Wer unter Linux hochwertige Farbausdrucke mit einem neuerer Tintenstrahldrucker von Canon (S300,500,630,6300), Epson (C20,40,60,70,80) oder Hewlett-Packard (Deskjet 820,920,940,960) produzieren möchte, sollte die neueste Version von Turboprint ausprobieren: Version 1.5 der komfortablen Drucker-Software gibt es wie üblich wahlweise in einer kostenlosen aber eingeschränkten FreeEdition (http://www.turboprint.de) oder aber in einer registrierungspflichtigen Vollversion (19,95 Euro). Von Hewlett-Packard gibt es jedoch seit einiger Zeit auch offizielle Linux-Treiber. Das HP Inkjet System (HPIJS) wurde vor kurzem in Version 1.0 veröffentlicht und lässt sich zusammen mit neueren Versionen von Ghostscript auf einer ganzen Reihe von Unix-Plattformen einsetzen (http://hpinkjet.sourceforge.net). Last not least: Version 4.2.0 von GIMP-Print (http://gimp-print.sourceforge.net/ sorgt dafür, dass auch aktuelle Tintenstrahler von Lexmark unter Linux endlich so richtig Farbe bekennen können.

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