Home / LinuxUser / 2002 / 01 / jEdit - Professioneller Editor auf Java-Basis

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

KDE Plasma Workspaces 4.8
(306 Punkte bei 32 Stimmen)
SUSE12
(173 Punkte bei 4 Stimmen)
Pardus Linux am Ende?
(164 Punkte bei 4 Stimmen)
OpenSuse 12.1-Service Kit 01/12
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Meinst Du: Patch CD Updates?
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Perfekt editiert

jEdit - Professioneller Editor auf Java-Basis

01.01.2002 Wo früher leistungsfähige aber schwer zu erlernende Editoren wie emacs oder vi an der Tagesordnung waren, gibt es heute zahlreiche Alternativen. jEdit ist ein grafischer Editor, der großen Wert auf Benutzerfreundlichkeit legt, dafür aber trotzdem einen sehr beachtlichen Funktionsumfang bietet.

Bei jEdit handelt es sich nicht nur um einen einfachen Texteditor, sondern um einen Editor mit vielen Zusatzfunktionen, welche die tägliche Arbeit wesentlich erleichtern können. Da jEdit ein sehr umfangreiches Programm ist, wollen wir uns in diesem Artikel darauf beschränken, die grundlegenden Funktionen zu betrachten.

Damit Sie zunächst einen kleinen Überblick über die Möglichkeiten von jEdit erhalten, hier eine Übersicht über vorhandene Features: jEdit bietet Ihnen neben einer uneingeschränkten Undo/Redo-Funktion auch eine beliebige Zahl an Zwischenspeichern. Diese Zwischenspeicher werden von jEdit als Register bezeichnet. Zusätzlich erlaubt der Editor das Setzen so genannter Marker, die das Auffinden einmal markierter Textpositionen besonders einfach machen.

jEdit erlaubt das gleichzeitige Öffnen beliebig vieler Dateien in separaten Editor-Fenstern. Jeder Fenster kann dabei noch einmal beliebig oft unterteilt werden.

Syntax-Highlighting inklusive

Besondere Bedeutung hat das eingebaute Syntax-Highlighting: Es werden insgesamt 60 verschiedene Highlight-Modi unterstützt. Darunter finden sich alle wichtigen Programmiersprachen, unter anderem C++, HTML, Java, JavaScript, JSP, Pascal, Perl, PHP, PL-SQL und XSL.

Das mit Abstand wichtigste Feature ist aber die Fähigkeit von jEdit, durch Plugins erweitert zu werden. Das Hinzufügen und Entfernen der Plugins wird hierbei komfortabel über den eingebauten Plugin-Manager verwaltet und bedeutet somit keinen großen Aufwand. Sogar der Download der Plugins ist in den Plugin-Manager integriert, wodurch manuelle Downloads entfallen. Um eine Liste aller zur Verfügung stehenden Plugins zu erhalten, gibt es eine zentrale Anlaufstelle unter http://plugins.jedit.org.

Installation

Bevor wir nun tiefer in die Fähigkeiten des Editors einsteigen, steht zunächst die Installation an, die jedoch besonders einfach ist: Zu finden sind die Programmdateien unter http://www.jedit.org in der Rubrik Download. Zur Auswahl stehen dem Linux-Anwender zwei Pakete, zum Einen ein RPM-Archiv und zum Anderen ein Paket mit integriertem Installationsprogramm.

Sehen wir uns nun die Installation mit Hilfe des Installationsprogramms an. Nachdem der Download der Datei jedit322install.jar erfogt ist, starten Sie die grafisch unterstützte Installation mittels

java -Djava.compiler=none -jar jedit322install.jar

Abbildung 1: Installation in zwei Schritten

Die Installation besteht im Wesentlichen aus drei Teilschritten, in denen Sie die Installationsverzeichnisse und die einzurichtenden Komponenten auswählen. Da die Schritte selbsterklärend sind, wollen wir an dieser Stelle nicht einzeln darauf eingehen. Die Installation sollte vom Administrator root durchgeführt werden. Nach erfolgreichem Abschluss sollte sich jEdit nun durch Eingabe von "jedit" starten lassen. Auf einigen Distributionen gibt es bereits einen Editor gleichen Namens (Teil des jstools-Pakets) - hier muss also für unsere Java-Version eventuell der volle Pfad eingegeben werden.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

688 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2012_02

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Knoppix: Bootvorgang mit Cheatcode beschleunigen
Knoppix: Bootvorgang mit Cheatcode beschleunigen
Marcel Hilzinger, 18.01.2012 21:05, 0 Kommentare

Die Bootsequenz der Live-Distribution sucht beim Start zunächst auf Festplatten, dann auf USB-Sticks und erst dann in den DVD-Laufwerken (/dev/sr* oder /dev/scd*) nac...

Aktuelle Fragen

OpenSuse 12.1-Service Kit 01/12
Christoph-J. Walter, 28.01.2012 08:52, 2 Antworten
Hallo Gemeinde, ich habe 12.1 neu installiert. Alles in Ordnung! Nun möchte ich das Service Kit (...
Ubuntu 11.10 konfigurieren
Michael Hinz, 27.01.2012 17:52, 0 Antworten
Ubuntu läuft bei mir. Allerdings nur, wenn die Daten-CD eingelegt ist. Unabhängig von Bios-Einste...
SUSE12
Jörg Müller, 25.01.2012 14:27, 5 Antworten
Hallo Gemeinde Ich habe schon ziemlich lange auf einem Rechner Linux laufen, bin also nicht ganz...
Hat jemand Erfahrung beim Einsatz einer Kinect / OpenNI?
GoaSkin , 24.01.2012 23:35, 0 Antworten
Hallo, ich habe mir eine Kinect zugelegt, um zu schauen, was man damit unter Linux so machen k...
Kollaboration - Zeichnen auf mehreren Geräten gleichzeitig
Ludwig jun. B., 19.01.2012 11:17, 4 Antworten
Schönen guten Tag, ich suche aktuell eine Software für Linux/Windows (eines von beiden), welch...