News und Programme rund um GNOME

Gnomogram

GNOME für MacOS X

Unter [1] werden seit neuestem CDs mit einer Office-Suite namens OpenOSX Office angeboten. Dabei handelt es sich nicht etwa um OpenOffice, sondern um einige nach MacOS X portierte Gtk- bzw. GNOME-Pakete wie Gnumeric und Abiword. Das Portieren ist vergleichsweise einfach, da unter der bunten Oberfläche von MacOS X ein mit BSD verwandter Unix-Kern namens Darwin arbeitet. Allerdings ist es nicht nötig, die hohen Preise von OpenOSX zu bezahlen, um GNOME unter MacOSX bzw. Darwin zum Laufen zu bekommen: Das Fink Projekt bietet unter [2] wesentlich mehr GNOME-Pakete für MacOS X an - und das kostenlos. Tatsächlich bedient sich OpenOSX sogar an einigen Stellen bei Fink. Ebenfalls eine gute Quelle ist die Seite der GNU-Darwin-Distribution [3], wo auch eine vergleichsweise billige CD mit OS-X-Ports erhältlich ist. Diese CD basiert aber direkt auf dem Port-System, wie es in FreeBSD eingesetzt wird. Gerade für Debian-Benutzer dürften das von Fink eingesetzte dpkg und die Installation von deb-Paketen bequemer sein. Weniger umfangreiche aber dafür im MacOS X eigenen Format gehaltene Pakete finden sich unter [4].

GNOME 2 Neuigkeiten

Mit dem Erscheinen von GNOME 2 wird sich nicht nur die Software ändern - auch eine neue Web-Seite ist geplant. Im Gegensatz zu GNOME 2 bringt die Seite viele optische Neuerungen mit sich und kann als Vorabversion unter [5] bewundert werden. Um GNOME 2 auch Behinderten zugänglich zu machen, wurden außerdem zwei Accessibility-Projekte mit den schönen Namen GOK [6] und Gnopernicus [7] gestartet. GOK ist eine On-Screen-Tastatur, Gnopernicus soll als Lupe und gleichzeitig als Screen-Reader fungieren. Auch am Panel wird inzwischen hart gearbeitet. So sollen Applets in Zukunft über Bonobo geladen werden. Außerdem wird die Menüstruktur nicht mehr direkt aus einer Verzeichnisstruktur abgebildet, sondern soll je nach Bedarf von einem Gnome-vfs-Modul erzeugt werden.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2016: Neue Desktops

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Drucker Epson XP-332 unter ubuntu 14.04 einrichten
Andrea Wagenblast, 30.11.2016 22:07, 2 Antworten
Hallo, habe vergeblich versucht mein Multifunktionsgerät Epson XP-332 als neuen Drucker unter...
Apricity Gnome unter Win 10 via VirtualBox
André Driesel, 30.11.2016 06:28, 2 Antworten
Halo Leute, ich versuche hier schon seit mehreren Tagen Apricity OS Gnome via VirtualBox zum l...
EYE of Gnome
FRank Schubert, 15.11.2016 20:06, 2 Antworten
Hallo, EOG öffnet Fotos nur in der Größenordnung 4000 × 3000 Pixel. Größere Fotos werden nic...
Kamera mit Notebook koppeln
Karl Spiegel, 12.11.2016 15:02, 2 Antworten
Hi, Fotografen ich werde eine SONY alpha 77ii bekommen, und möchte die LifeView-Möglichkeit nu...
Linux auf externe SSD installieren
Roland Seidl, 28.10.2016 20:44, 1 Antworten
Bin mit einem Mac unterwegs. Mac Mini 2012 i7. Würde gerne Linux parallel betreiben. Aber auf e...