Imagemaps leicht gemacht

Imagemaps sind eine feine Sache. Diese Bildchen, bei denen sich innerhalb der Grafik mehrere Links befinden, etwa die linke Bildhälfte zur Seite "1.html" und die rechte auf "2.html" verweist, sind ein hübsches Gimmick für jede Web-Seite.

Mit dem KImageMapEditor (die aktuelle Version finden Sie unter http://kimagemapeditor.sourceforge.net/) hat der Autor Jan Schäfer ein KDE-Tool entwickelt, mit dem sich solche Imagemaps wunderbar bequem erstellen lassen. Netterweise lässt sich der Editor vollständig in Quanta, einen der leistungsfähigsten HTML-Editoren unter Linux, integrieren.

Abbildung 5: Ergänzen Sie Quanta um einen Imagemap-Editor!

Sie benötigen dazu allerdings Quanta 2 Pre 2, denn erst ab dieser Version lassen sich eigene Aktionen einbinden. Wählen Sie dazu den Menüpunkt Einstellungen / Configure Actions aus, und klicken Sie dort auf den Button Neu. Im Reiter Input wiederum sagen Sie None. Mit Hilfe des Buttons mit den drei Punkten fahnden Sie nun nach dem Binary Ihres Map-Editors. Gefunden? Dann sollte nun der korrekte Pfad dahin im Textfeld vor dem Punkte-Button erscheinen. Fügen Sie dort zusätzlich ein -c und ein %f als Platzhalter für das aktuelle Dokument an.

Jetzt können Sie sich in der obersten Reihe noch ein passendes Icon heraussuchen, mit dem die gerade angelegte Aktion Imagemap später in der Quanta-Toolbar erscheinen wird. Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, dem Icon einen so genannten Tooltipp mit auf den Weg zu geben, also einen Text, der erscheint, wenn man mit der Maus über das Icon fährt. Tragen Sie den Text Ihrer Wahl ins Feld ToolTip ein.

Klicken Sie nun noch auf den Reiter Output. Hier entscheiden Sie sich bitte für den Punkt Insert on cursor position. Ein letzter Klick auf den OK-Button, und schon haben Sie den Imagemap-Editor in Quanta integriert. Soll die Aktion in der Toolbar auftauchen, müssen Sie dies Ihrem HTML-Editor zum Abschluss noch über den Menüpunkt Einstellungen / Werkzeugleisten einrichten mitteilen.

Happy Programming!

Über die Andamooka-Seite http://www.andamooka.org/ mit ihren Online-Versionen nützlicher Linux- und KDE-Bücher haben wir schon öfters berichtet. Leider sind die meisten der dort erhältlichen Werke auf Englisch. Umso erfreulicher ist es, dass es unter http://webs1152.im1.net/kde20devel/ neben der spanischen und schwedischen Variante bald auch eine deutsche Übersetzung des Buchs "KDE 2.0 Development" von David Sweet u. a. geben wird.

Abbildung 6: Buch KDE 2 Programmierung

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