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Gedanken in Form gebracht

Freemind

01.01.2002 Mindmap-Tools erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit, da gesammelte Daten übersichtlich in einer Baumstruktur dargestellt und bearbeitet werden können. Bisher hatten lediglich Linux-Anwender das Nachsehen, da die bekannten Mindmap-Tools nur für Windows verfügbar waren. Freemind schließt diese Lücke.

Im Anschluss an die Installation der zuvor besprochenden Java-Toolkits für Linux bietet es sich natürlich jetzt an, sie zu testen. Da es sich bei Freemind um ein Java-Programm handelt, erfüllt dieser kurze Artikel also gleich zwei Funktionen: Zum Einen wird gezeigt, wie Java-Programme in Betrieb genommen werden können, und zum Anderen wird ein interessantes und nützliches Tool vorgestellt.

Installation

Zu finden ist Freemind unter http://freemind.sourceforge.net. Der Download erfolgt wahlweise als tar.gz- oder zip-Archiv. Ist das Paket erst mal auf Ihrer Festplatte gelandet, ist die weitere Installation in wenigen Schritten vollzogen. Auf Ihrem Rechner wird mindestens ein JRE der Version 1.2 benötigt. Ist dies der Fall, brauchen Sie lediglich ein Verzeichnis zu erstellen und das Freemind-Archiv darin zu entpacken. Vorsicht ist hierbei geboten, da das Archiv von sich aus kein eigenes Verzeichnis erstellt. Sie sollten das Extrahieren also nur in einem zuvor erstellten Unterverzeichnis durchführen.

mkdir freemind
mv freemind-bin-0_4.tar.gz freemind
cd freemind
tar xvzf freemind-bin-0_4.tar.gz

(Das zip-Archiv wird analog mit "unzip …" ausgepackt.) Nach diesen wenigen Schritten ist das Programm auch schon einsatzbereit und kann über den Befehl

java -jar ./lib/freemind.jar &

aufgerufen werden. Alternativ dazu kann auch das Shellskript freemind.sh benutzt werden, das den gleichen Befehl enthält.

Bedienung

Die Bedienung des Programms ist sehr einfach und weitgehend intuitiv. Nach den Anlegen einer neuen Mindmap sehen Sie zunächst ein zentrales Root-Element mit der Beschriftung "New Mindmap". Ausgehend von diesem Knoten können Sie nun beginnen, Ihre persönliche Mindmap aufzubauen. Am einfachsten geht dies, indem Sie das Kontext-Menü des Knotens benutzen, den Sie bearbeiten/erweitern möchten. Das Kontextmenü enthält vier Unterpunkte Node, Branch, Edge und Patterns.

Im Untermenü Node finden Sie alle Einstellungen, die die einzelnen Knoten betreffen. Hier können Sie neue Knoten hinzufügen und in der Struktur der bestehenden Elemente navigieren. Branch bietet Ihnen alle relevanten Einstellungen zur Formatierung des Schriftstils der einzelnen Knoten - so können Sie beispielsweise fette oder kursive Hervorhebung auswählen. Das Untermenü Edge legt die Formatierungen der einzelnen Knotenverbindungen fest, und schließlich finden Sie in Patterns bestimmte Formatierungsvorlagen, die direkt auf die verschiedenen Knoten angewendet werden können.

Abbildung 1

Abbildung 1: Darstellung einer einfachen Mindmap

Da sich das Projekt noch in einem frühen Entwicklungsstatus befindet, sind noch einige Fehler enthalten: So werden ausgewählte Formatierungen nicht immer direkt dargestellt bzw. angewendet. Dies wird sich in den folgenden Versionen sicherlich noch bessern. Außerdem enthält die Druck-Funktion noch einige Fehler und liefert nicht immer optimale Resultate.

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LinuxUser 05/2014

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