Editorial

01.01.2002

Liebe Leserinnen und Leser,

Titelthema dieser LinuxUser-Ausgabe sind die Linux-Distributionen. Im großen Vergleichstest treten SuSE, Red Hat, Mandrake und Neueinsteiger BearOps gegeneinander an; außerdem werfen wir einen Blick auf Slackware, das nicht-kommerzielle Debian Linux und eine neue Ein-CD-Distribution namens Knoppix.

Kommerz und Freiheit

In den letzten Monaten sind Zuschriften häufiger geworden, in denen Leser ihrem Unmut über die Preispolitik und den Update-Zyklus einiger großer Linux-Distributoren Luft machten. "Wenn ich alle drei Monate 100 Mark für ein Update zahlen muss, dann ist das doch wie bei Microsoft", schrieb ein Leser.

Ist das wirklich so? Die hohe Frequenz der Neuerscheinungen in den Häusern SuSE, Mandrake und Red Hat ist eine offensichtliche Tatsache. Interessant ist aber die Fragestellung, ob denn auch jedes Update mitgemacht werden muss.

Voll-Updates oder Hand-Aktualisierung

Wer alle Update-Zyklen des Distributors seiner Wahl mitmacht, ist zunächst auf der sicheren Seite: Während Aktualisierungen einer zwei Jahre alten Distribution oft problematisch sind, gibt es beim unmittelbaren Versionssprung nur selten Probleme. So kann man ein System über Jahre ohne hohen Aufwand aktuell halten. Nötig ist das aber nicht. Mit einem einmal ordentlich eingerichteten System lässt sich über Jahre problemlos arbeiten. Lediglich Server-Pakete sollten regelmäßig aktualisiert werden, um eventuelle Sicherheitslücken zu schließen. Sollen einzelne Pakete von Hand nachinstalliert werden, ist das meist kein großes Problem: Mit oder kurz nach Erscheinen einer neuen Distributionsversion sind auch per FTP alle aktuellen Pakete verfügbar, und sicherheitsrelevante Updates werden permanent angeboten - dafür muss niemand auf ein neues Paket warten.

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