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Anwendungen
Wer schon einmal mit Java-Programmen gearbeitet hat, kennt den großen Vorteil: Plattformunabhängigkeit. Java-Programme benötigen für die Ausführung jedoch eine Runtime-Umgebung. Welche Möglichkeiten sich derzeit unter Linux bieten, zeigt dieser Artikel.
Mindmap-Tools erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit, da gesammelte Daten übersichtlich in einer Baumstruktur dargestellt und bearbeitet werden können. Bisher hatten lediglich Linux-Anwender das Nachsehen, da die bekannten Mindmap-Tools nur für Windows verfügbar waren. Freemind schließt diese Lücke.
Wo früher leistungsfähige aber schwer zu erlernende Editoren wie emacs oder vi an der Tagesordnung waren, gibt es heute zahlreiche Alternativen. jEdit ist ein grafischer Editor, der großen Wert auf Benutzerfreundlichkeit legt, dafür aber trotzdem einen sehr beachtlichen Funktionsumfang bietet.
Hollywoods Traumfabrik exklusiv auf Ihrem Linux-Rechner ist dank Aviplayer und Noatun kein Wunschtraum mehr.
Zubehör
Ein Window Manager mit Support für Dockapps und mehreren, karteireiterähnlich organisierten Anwendungen in einem Fenster lässt noch ein jedes Desktop-Environment erblassen. PWM ist so einer.
Migration
"Hätte mich mein Kalender doch erinnert, dann hätte ich den Termin nicht vergessen. Und wo ist bloß der Zettel, auf den ich aufgeschrieben habe, was diese Woche zu erledigen ist." Der Windows-Nutzer hat diese Probleme mit dem Kalender von Outlook hinter sich gelassen und braucht mit dem KOrganizer auch unter Linux nicht auf Pünktlichkeit und Ordnung zu verzichten.
Hardware
Daten mit auf Reisen zu nehmen, ist manchmal gar nicht so einfach. Der Fujitsu-Siemens Memorybird bietet eine praktische Alternative zu den bekannten Datenträgern.
Know-how
Mit einigen Tricks zum Boot-Manager LILO lässt sich auch im Winter frei nach Terry Jacks singen: "We have joy, we have fun, we'll boot linux in the sun…"
Selbstkompilierte Software hat einen Nachteil: Ob sie sich später sauber deinstallieren lässt, hängt von der eigenen Disziplin ab. Zum Glück lässt sich der nachhelfen.
Zwischen dem Einschalten des Computers und dem Einloggen der Benutzer arbeitet das Programm init als erster Prozess. Es initialisiert das System, weckt Daemons wie crond oder syslogd und legt den Runlevel fest, den der Anwender vorfindet.
Schnell eine Befehlsoption nachschauen, einfach stöbern, was ein Kommando sonst noch alles kann, oder ausführliche Hilfetexte lesen mit Querverweisen – mit man und info bleiben Sie im Bilde.



