Paketauswahl und Benutzerkonten

Abbildung 5: Anschließend können Sie vordefinierte Auswahlen zusammenstellen, und diese noch über die Individuelle Paketauswahl verfeinern
Abbildung 6: Hier legen Sie noch einmal genau fest, welche Dienst mit dem Systemstart hochgefahren werden sollen

Auf der Heft-CD befindet sich eine abgespeckte Version der ersten Installations-CD. Entfernen Sie im folgenden die gelbe Markierung von CD 2. Kurz darauf haben Sie die Qual der Paketauswahl. Sinnvollerweise markieren Sie die gesamte linke Hälfte (unterhalb von Arbeitsplatzrechner) sowie KDE-Arbeitsplatz und Gnome-Arbeitsplatz mit gelb. Demarkieren Sie Individuelle Paketauswahl, es sei denn, Sie wollen eine noch feiner granulierte Paketauswahl.

Nachdem der Installer die ausgewählten Pakete auf die Festplatte gespielt hat, werden Sie aufgefordert, ein Passwort für den Superuser root zu vergeben. Merken Sie sich dieses, da Sie später keine Änderungen mehr an Ihrem System vornehmen können.

Loggen Sie sich in Zukunft besser als gewöhnlicher Benutzer ein (den Sie im nachfolgenden Dialog samt Passwort hinzufügen können, z. B. "franz" oder "federike"). Anschließend bietet der Installer an, dass in Zukunft beim Systemstart automatisch ein Nutzer angemeldet wird. Die Bequemlichkeit spricht für ein solches Vorgehen. Die höhere Sicherheit vor unerlaubten Zugriffen spricht aber dafür, dass Sie sich doch besser nach jedem Reboot auf manuellem Wege einloggen.

Auf in die Peripherie

Abbildung 7: Mit dem Betriebssystemstarter können Sie sowohl Linux als auch ein anderes System auf der Platte booten

Die automatische Hardware-Erkennung findet Standard-Peripheriegeräte problemlos und zeigt diese abschließend an. Wählen Sie die beim Systemstart zu bootenden Systemdienste aus dem darauf folgenden Menü aus.

Es empfiehlt sich, eine Startdiskette anzulegen, damit Sie später booten können, falls der im Anschluss zu installierende BS-Starter nicht funktioniert. Selbst die Konfiguration der grafischen Oberfläche dürfte dank der sehr guten Hardware-Erkennung normalerweise kein Problem darstellen.

Wählen Sie den Monitortyp, dessen Spezifikation dem Ihrigen am nächsten kommt (Vorsicht: kHz-Zahl nicht überschreiten!). Nach dem Reboot von Festplatte steht ein (fast) fertig konfiguriertes Linux mit topaktuellen Programmen für Sie bereit.

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