Hardware und Sicherheit

Abbildung 2: Je niedriger die Sicherheitsstufe, desto mehr Dienste werden standardmäßig gestartet
Abbildung 3: In den meisten Fällen wird Ihre Hardware richtig erkannt. Sollte das nicht geschehen, dann könne Sie – wie hier zu sehen – die Maus von Hand konfigurieren

Den Installer interessiert, welche Laufwerke und Eingabegeräte auf Ihrem Rechner vorhanden sind. Dank ausgezeichneter automatischer Hardware-Erkennung reicht es in den meisten Fällen aus, wenn Sie durch Mausklick auf OK die gefundenen Geräte bestätigen.

Exotischere Mäuse können unter Umständen nicht sofort richtig konfiguriert werden. In einem solchen Fall hangeln Sie sich notgedrungen mit der Kombination [Tab]-[Pfeiltasten]-[Leertaste] bis zur Mauskonfiguration durch und dort solange die verschiedenen Einstellungen ausprobieren, bis Sie eine zufriedenstellende Lösung finden.

Bedenken Sie bei der Wahl der Sicherheitsebene, dass mit steigendem Sicherheitsniveau in Ihrem späteren System viele komfortable Dinge auf Anhieb nicht (mehr) möglich sind. Zum Ausprobieren von Linux sollte die Niedrig-Voreinstellung genügen. Sie können die Sicherheitseinstellungen später noch mittels DrakConf ändern.

Partitionierung

Abbildung 4: Mit Hilfe eines grafischen Tools schaffen Sie Platz auf der Festplatte, um Linux Mandrake 8.1 installieren zu können

Gehen Sie mit größter Vorsicht vor. Von den folgenden Maßnahmen hängt der künftige Zustand Ihrer Festplatten ab. Festplatten teilt man gewöhnlich in sogenannte Partitionen auf. Auf mit Windows vorinstallierten Rechnern existiert standardmäßig oft nur eine einzige große Windows-Partition. Das grafische Partitionierungs-Tool kann im Prinzip ohne Probleme die Größe bereits bestehender Partitionen verändern.

Wenn Ihnen aber an den Daten auf der betroffenen Partition etwas liegt, dann sollten Sie eine Größenveränderung aber sicherheitshalber erst nach einer erfolgreichen Defragmentierung (und dann am besten mittels fips) vornehmen.

Erzeugen Sie auf dem unpartitionierten Teil der Festplatte (weißer Balken) eine rund 64 bis 128 MB große Swap-Partition (Dateisystemtyp: Linux swap, Einstellung: Primary) und - mit dem restlichen zur Verfügung stehenden Platz - eine normale Linux-Partition (Dateisystemtyp: Linux native, Einhänge-Punkt: /, Einstellung: Primary).

Eine bereits bestehende Windows-Partition hat vom Installer wahrscheinlich den (späteren) Einhänge-Punkt /mnt/windows erhalten. Durch Klick auf Fertig treten die Partitionsänderungen in Kraft und die Installation wird fortgesetzt. (De-)Markieren Sie anschließend diejenigen Partitionen, die (nicht) formatiert werden sollen. Das Sternchen vor /mnt/windows sollte nicht (!) gelb sein!

Im "Empfehlenswert"-Modus untersucht der Installer zunächst Ihre Festplatte und bietet Ihnen je nach vorgefundenem Zustand verschiedene Partitionierungs-Varianten an, über deren konkrete Auswirkungen Sie sich durch Mausklick auf das große Fragezeichensymbol am unteren Bildschirmrand genauer informieren können.

Etwas unkomfortabler zur Vorgängerversion ist die Tatsache, dass sich die Größen für Partitionen nicht mehr direkt eingeben lassen. So klickt sich der Benutzer durch die Schieberegler.

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