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Gnomogram

News und Programme rund um GNOME

Ximian stellt weiter ein

Ximian [9] hat sein Management um zwei weitere Mitarbeiter, nämlich Mitchell Karpor und Kevin Harrison, erweitert. Beide bringen einige Erfahrung mit; besonders Karpor, der sowohl bei Lotus als auch bei Personal Software Inc., dem Distributor von Visicalc, mitarbeitete und Mitgründer der EFF ist, sollte eine große Bereicherung sein. Harrison besetzt die Stelle des Vize-Verkaufspräsidenten und wird voraussichtlich daran mitarbeiten, neue Märkte für Ximians Service-Produkte zu erschließen. Karpor besetzt einen Platz im Direktorium des Unternehmens.

Gtranslator

Nicht unwesentlich für die Benutzerfreundlichkeit eines Programms ist die Übersetzung, wie sie heute in den meisten GNOME-Programmen existiert. Zum Glück müssen die vielen Übersetzer allerdings nicht die ganzen Zeichenketten im Quelltext suchen und mühsam umstricken, sondern ein Programm namens xgettext übernimmt diese Arbeit und extrahiert alle vom Programmierer markierten Strings in eine pot-Datei. Diese Datei kann sich dann jeder Übersetzer kopieren, umbenennen und mit Übersetzungen füllen - der Name für eine deutsche Übersetzungsdatei wäre z. B. de.po. Die .po und .pot-Dateien müssen natürlich regelmäßig synchronisiert werden, was neben unübersetzten Textstellen zu "fuzzy"-Übersetzungen führt, die von Gettext auf Basis der anderen Übersetzungen geraten wurden. Sinn von Gtranslator [10] ist es, so entstandene po-Dateien zu bearbeiten. Praktisch für neue Übersetzungen ist dabei, dass Gtranslator versuchen kann, die Datei mit Hilfe von bereits bestehenden Übersetzungen anderer Programme zu vervollständigen. Außerdem greift Gtranslator dazu auf "gelernte" Übersetzungen aus einer UMTF-Datei zurück. Gefüllt wird diese Datei während des Übersetzens beziehungsweise über das Kommando "gtranslator -nl name.po" aus einer bestehenden po-Datei. Teilweise finden sich auf der Gtranslator-Homepage auch fertige Learn-Buffer, die es Anfängern leichter machen, nicht mit bestehenden Übersetzungs-Konventionen zu kollidieren. Nützlich ist auch, dass Gtranslator die einzelnen Zeichenketten nach ihrem Status sortieren kann und dass der Dateikopf automatisch mit den Daten des Übersetzers vervollständigt wird.

Eher für Programm-Maintainer gedacht ist das Programm Pozilla, welches Gtranslator beiliegt. Mit Hilfe dieses Skriptes lassen sich Übersetzer im Voraus von Releases informieren und haben somit die Chance, termingerecht zu liefern.

Abbildung 1: Die Farbschemata des Gtranslator-Editors sind frei wählbar

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