K-splitter
Keine Spielerei
Dass Lernen auch Spaß machen kann, will das neu gegründete KDE-Projekt "KDE Edutainment" beweisen. Ziel des Projekts ist es, pädagogische Software basierend auf der KDE-Plattform zu erstellen und damit den Mangel an kindgerechter Software unter Linux zu beseitigen. Geplant ist, das kdeedu-Modul in künftige Releases von KDE miteinzubinden. Wer darauf nicht warten möchte, sondern der Tochter, dem Sohn oder den Nichten und Neffen schon jetzt zeigen will, wie unterhaltsam das Arbeiten am Computer sein kann, sollte schnellstens die Seite http://edu.kde.org/ ansurfen. Derzeit stellen die Macher bereits sechs Anwendungen zum Download zur Verfügung: KHangMan (Abbildung 2), ein Spiel im Stil des Galgenmännchens, KEduca, mit dem sich Multiple-Choice-Aufgaben erstellen und abfragen lassen, KLatin, ein Trainingsprogramm für Latein, KLettres, ein französisches Sprachenprogramm für sehr kleine Kinder, KTouch, mit dem die Kleinen das Zehn-Finger-Tippen üben können, sowie KMessedWords, bei dem man Buchstaben umsortieren muss, um das richtige Wort zu bekommen (Abbildung 3).
Übrigens suchen die Betreiber der Site noch eifrig Unterstützung. Wer gerne selbst etwas beitragen möchte: Eine Mail an kde-edu@kde.org genügt. Möchten Sie sich über die Fortschritte und Probleme des Projekts auf dem Laufenden halten, können Sie sich auch auf den beiden neu eingerichteten Mailinglisten kde-edu (http://mail.kde.org/mailman/listinfo/kde-edu/ und kde-edu-news http://mail.kde.org/mailman/listinfo/kde-edu-news/ eintragen.
Augenschmaus
Spielereien für die etwas Größeren befinden sich auf der neuen Seite http://www.kde-look.org/. Hier tummelt sich von Icons bis hin zu Wallpapers alles, was den eigenen Desktop noch einmal so bunt macht. Selbst diejenigen, die schon immer mal den KDE-Begrüßungsbildschirm ändern wollten, werden hier fündig. Laden Sie sich dazu einfach das Paket http://www.kde-look.org/content/files/230-ksplashml-0.20.tgz herunter, das nach der Installation das ursprünglich für den Splash-Screen zuständige Programm KSplash ersetzt.
Sie sollten nach dem üblichen ./configure; make in jedem Fall erst eine Sicherheitskopie von ksplash anlegen, bevor Sie es mit einem make install austauschen. In welchem Verzeichnis sich das ksplash-Binary bei Ihnen befindet, finden Sie leicht mit einem which ksplash heraus.
Konfigurieren lässt sich der neue Splash-Screen über das KDE-Kontrollzentrum. Hier finden Sie nach der Installation unter dem Punkt Erscheinungsbild den neuen Eintrag KDE Splash Screen (Abbildung 4), mit dem Sie das Begrüßungsbild (über den Tab Splash Screen), die Schrift (mit dem Tab Appearance) und auch die Icons (mittels des Reiters Icons) per Mausklick ändern können.



