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Jo´s alternativer Desktop

01.12.2001 Das deskTOPia-Adventspäckchen enthält mehr als eine kleine Delikatesse für Zwischendurch – es bringt Frieden bei der ewigen Suche nach dem endgültigen Desktop-Hintergrund.

deskTOPia

Wie Ihr Linux-Desktop aussieht, bestimmen allein Sie. Mit deskTOPia nehmen wir Sie regelmäßig mit auf die Reise ins Land der Window Manager und Desktop-Umgebungen, stellen Nützliches und Farbenfrohes, Hingucker und hübsches Spielzeug vor.

Ich mag Burger. Richtige Burger, nicht Pommesbuden-Burger. Jene, die inklusive Messer und Gabel serviert werden. Denn ohne sind solche trotz üppig dimensionierter Hände und exzellenter Beißer eher ein Fall für ein Rittermahl, nicht aber für Frischgeduschte. Aber: Sich tagein tagaus von Burgern ernähren? Abwechslung ist, was in den Speiseplan gehört.

Aperitif

Nicht anders beim Blick auf den Bildschirm: Am einst perfekten Desktop hat man sich irgendwann satt gesehen, und ein Tapetenwechsel steht an. Doch was diesmal nehmen? Wieder die Omi durch die Liebste ersetzen? Oder doch lieber durch den Farbverlauf von Gelb nach Lila? Drücken Sie sich einfach um diese Entscheidung, und ernennen Sie ChBg zum künftigen Küchenchef – denn dieses Wunder-Tool bringt Abwechslung auf Ihren Desktop.

Es gestaltet anhand Ihrer Vorgaben eine Szenerie auf dem Desktop-Hintergrund. Diese kann aus Grafiken, Farben und sogenannten Gradienten (wie vom Bildbearbeitungsprogramm Gimp bekannt) bestehen, fein abgeschmeckt mit einer Prise Zufall. Auf Wunsch gibt es alle paar Minuten einen neuen Gang. Haben Sie nun Appetit bekommen, so greifen Sie zur beiliegenden Heft-CD oder besuchen die Web-Seite http://www.idata.sk/~ondrej/chbg/.

Abbildung 1

Abbildung 1: Farbauswahl für Effekte – Ausgabe in einem Fenster

Kücheneinrichtung

Leider ist ChBg nicht gerade auf schlichte, kleine Systeme zugeschnitten: Die Installation setzt Einiges voraus, so z. B. die GTK+-Library ab Version 1.2, welche u. a. auch von Gimp oder GNOME eingesetzt wird. Zudem müssen libpng, libz (oft auch zlib genannt) und imlib (alternativ gdk-pixbuf) mit von der Partie sein. Dies sind Bibliotheken, die diversen Anwendungen (und so auch ChBg) zentral ihre Funktionen zur Verfügung stellen. Fertige RPM-Pakete können nun über die distributionseigene Paketverwaltung oder aber mit dem Befehl rpm -i chbg-1.5-*.rpm installiert werden.

Greifen Sie hingegen zum ChBg-Paket mit dem unkompilierten Sourcecode, muss Ihre Festplatte nicht nur die normalen Pakete der nötigen Bibliotheken vorrätig halten, sondern jeweils auch die zugehörigen Devel-Pakete (Entwicklerpakete). Nur mit diesen lassen sich Programme, die eine entsprechende Bibliothek verwenden, aus dem Sourcecode übersetzen; mit den "normalen" Paketen können lediglich fertige Binaries ausgeführt werden.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, entpacken Sie das Archiv durch Eingabe von tar -xvzf chbg-1.5.tgz und wechseln mit cd chbg-1.5 ins neu angelegte Quellen-Verzeichnis. Um den dortigen Sourcecode zu kompilieren und zu installieren, reicht auch bei ChBg die weitverbreitete Befehlsfolge ./configure, make und make install. Die Installation ist in der beiliegenden Datei INSTALL erklärt.

ChBg spricht ein wenig Deutsch (genau genommen sind derzeitig 212 der insgesamt 463 Meldungen übersetzt), und so bekommt man auf Wunsch einen netten Stilmix serviert. Wem das schmeckt, der bestellt ihn über die Umgebungsvariable LC_MESSAGES. In der Eingabeaufforderung lässt sich diese mit dem Befehl

LC_MESSAGES="de_DE"; export LC_MESSAGES

auf Deutsch setzen. Sollte Sie die Langeweile besuchen, kontaktieren Sie den Programmautor und helfen ihm beim weiteren Übersetzen – andere User werden es danken. Deutlich konsistenter ist die Bedienung derzeit allerdings noch, wenn statt de_DE der Default en_US für englische Settings verwendet wird.

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Infos zur Publikation

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LinuxUser 05/2014

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