Merry X-Mas!

Grafische Oberfläche im Griff

01.12.2001

Anders als bei Windows gehört die grafische Benutzeroberfläche bei Linux nicht zum Betriebssystem selbst und ist sogar austauschbar. Der Schwerpunkt dieses Hefts widmet sich daher den Grundlagen: dem Zusammenspiel von X-Window-System und Grafikhardware.

Wer von grafischer Oberfläche spricht, meint oft eine Desktop-Umgebung wie KDE und GNOME. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit, denn ohne Vermittlung des X-Window-Systems käme nicht ein einziges buntes Pixel auf den Bildschirm. Das komplexe Zusammenspiel verschiedener Software-Komponenten mit dem Ziel, bunte, per Mausklick bedienbare Fenster auf den Bildschirm zu zaubern, beleuchtet der Grundlagenartikel ab Seite 36 ebenso wie er die Aufgaben des X-Window-Systems transparent macht und praktische Hinweise gibt.

Dreidimensional

3D-Grafik unter Linux? Was früher mit Fragezeichen versehen war, gilt heute als Selbstverständlichkeit. Doch bis zum Start eines 3D-Programms schwirren den Nutzer/innen Schlagworte wie DRI, OpenGL oder Mesa um die Ohren. Licht ins Dunkel der Theorie bringen wir ab Seite 35, während sich ein zweiter Artikel ab Seite 38 mit den Konfigurationsdetails auseinandersetzt.

(Bild-)Schirm-Charme

Was wäre der Rechner ohne Monitor? Platzsparend soll er sein und augenfreundlich. Wer schon immer einmal mit einem flachen, eleganten TFT-Display geliebäugelt hat, dem bietet unser Test ab Seite 47 Entscheidungshilfen.

Sollte sich jetzt ein Monitor zuviel im Haushalt befinden, gibt es auch für ihn Verwendung – genügend Platz auf dem Schreibtisch vorausgesetzt. Mit zwei Grafikkarten oder einer Dual-Head-Karte und XFree 4 wird der Platz auf zwei parallel genutzten Bildschirmen nicht mehr so schnell knapp.

Unter dem Titel "Doppelkopf" führt der auf Seite 44 beginnende Praxis-Artikel die Konfiguration vor. Ob jeder Bildschirm je einen virtuellen Desktop darstellt oder der eine die linke, der andere die rechte Seite eines Xineramas bildet, bleibt dabei Ihnen (und Ihren Monitoren) überlassen.

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