Home / LinuxUser / 2001 / 12 / Drei Flachbildschirme unter 1000 Mark

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Preiswert geplättet

Drei Flachbildschirme unter 1000 Mark

01.12.2001 Unschärfen, Verzerrungen, Konvergenzfehler – es gibt viele Gründe, den guten alten Röhrenmonitor ins Museum zu schicken. Und seit einiger Zeit muss man sich dafür auch nicht mehr in Schulden stürzen. Unter 1000 Mark sind bereits TFT-Displays zu bekommen, deren Auflösung zeitgemäß ist. Doch laufen sie auch unter Linux? LinuxUser hat drei populäre Modelle getestet.

Preistipp

Das Samtron-Display 50x von Samsung gewinnt den Preistipp, weil es für weniger als 900 Mark eine Bildqualität bietet, die der deutlich teureren Oberklasse kaum noch nachsteht. Darüber hinaus ist es besonders gut zu bedienen und kommt sehr gut mit Linux zurecht. Da das Gerät ein Auslaufmodell ist, von dem aber noch genügend Exemplare verfügbar sind, bestehen zudem echte Schnäppchenchancen.

Die Preisgrenze in diesem Test wurde bewusst auf 1000 Mark gesetzt. Es gibt zwar inzwischen schon deutlich billigere Geräte und nach wie vor dramatisch teurere, aber mit einer kleineren Auflösung als 1024 x 768 Pixel sollte sich heute niemand mehr zufrieden geben. Und nach oben ist ohnehin alles offen. Alle Panels im Test haben 15 Zoll Diagonale, damit entspricht die sichtbare Diagonale der von 17-Zoll-Röhrenmonitoren.

Der Test wurde in Zusammenarbeit mit dem Computermagazin CHIP durchgeführt. Die Qualität der Bildwiedergabe eines Displays zu testen ist eine schwierige Aufgabe, die sündteure Messgeräte erfordert. Hier verlassen wir uns auf das Expertenwissen der Kollegen. Hinzugefügt hat das Testlabor von Linux New Media jedoch den Kompatibilitätstest mit dem Pinguin. Der beste Bildschirm würde uner dem freien Betriebssystem nicht viel bringen, wenn er nicht korrekt angesteuert wird.

Der richtige Eingang

In dieser Preisklasse arbeiten alle Geräte mit analogem Eingang, können also – theoretisch – an jede beliebige Grafikkarte angeschlossen werden. Das ist zwar technisch skurril (die digitalen Bilddaten werden aufwändig in ein analoges Signal gewandelt, das im Display abgetastet wird, um wieder digitale Bilddaten zu bekommen) und sollte aufgrund des technischen Aufwands eigentlich teuer sein, doch das Gegenteil ist der Fall. Digital angesteuerte Geräte, also solche mit DVI-Eingang, sind deutlich teurer.

Bei Verwendung von D-Sub-Anschlusskabeln sollte bei halbwegs modernen Grafikkarten eine automatische Erkennung des Monitors per DDC möglich sein. Wenn die verwendete Linux-Distribution, hier im Test die aktuelle SuSE 7.3, VESA voll unterstützt, sollte Plug & Play genauso reibungslos klappen wie unter Windows.

Timing ist alles

Wichtig ist hier vor allem die korrekte Einstellung des Timings. Im Gegensatz zu Röhrenmonitoren ist es falsch, eine möglichst hohe Bildwiederholfrequenz einzustellen, weil dann die Eingangswandler im Display schneller und damit ungenauer arbeiten müssen. Im Test zeigte sich jedoch, dass Plug & Play die Displays zwar immer zum Laufen bringt, aber eben nicht immer optimal.

Alle getesteten Geräte haben eine Automatik zum Einstellen von Frequenz und Phasenlage. Doch die funktioniert nur, wenn das Betriebssystem für ein Bildsignal sorgt, dass im Fangbereich liegt. Dank Plug & Play muss hier jedoch nur beim Actebis von Hand eingegriffen werden, was jedoch nicht allzu schwierig ist. Beim Samsung kann man durch Nachregeln das Fangergebnis perfektionieren, Videoseven macht es auf Anhieb perfekt.

Eine Eigenart von TFT-Displays sind die sogenannten Pixelfehler. Da hinter jedem Bildpunkt drei Transistoren sitzen, die auf die Glasrückseite geklebt sind, können einzelne Pixel falsche Farben, dauerhaft schwarz oder dauerhaft weiß sein. Doch die Zeiten sind vorbei, da TFTs an bunten Punktwolken erkannt werden konnten. Kein einziges Gerät im Test fiel an diesem Punkt negativ auf.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

589 Hits
Wertung: 0 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...