Home / LinuxUser / 2001 / 11 / Palm Pilot und das ,,Point-to-Point``-Protokoll

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Palm Pilot und das ,,Point-to-Point``-Protokoll

Schritt für Schritt

Während diese Screenshots äußerst hilfreich sein können, habe ich diesen Prozess etwas vereinfacht und zwar mit Hilfe von Netzwerkverbindungs-Datenbanken [5], die die Informationen zur Konfiguration enthalten. Bei Bedarf können Sie diese Files downloaden und auf Ihrem Gerät installieren, was Ihnen einiges an Frustration ersparen könnte. Sobald sie diese Palm-Databases erhalten haben, können Sie sie mit pilot-xfer auf Ihrem Palm-Gerät zu installieren:

pilot-xfer /dev/ttyS1 -i NetworkDB ConnectionDB

Wenn Sie jedoch vor diesem Schritt eine Backup-Copy Ihrer Original-Databases machen wollen, sehen Sie auf der Man-Page von pilot-xfer nach. Nun sind wir soweit, dass wir unsere Konfiguration testen können. Platzieren Sie Ihren Palm-Pilot in das Hot<\!s>Sync-Cradle. Tippen Sie auf den Prefs-Icon und wählen Sie Network aus dem Pull-Down-Menü. Ändern Sie Ihr Arbeits-Directory auf Ihrer Linux-Workstation in /etc/ppp und lassen das ppplogin-SKript als Root laufen. Um sicherzustellen, dass alles richtig läuft - nach dem ppplogin-Lauf - können Sie in Ihrem System-Logfile mit tail -f/var/log/messages nachlesen. Die im Kasten dargestellten Zeilen aus /var/log/messages weisen darauf hin, dass PPPD auf eine PPP-Verbindungsanfrage auf /dev/ttyS1 wartet.

Logzeilen aus

/var/log/messages
Apr 30 22:07:02 velocis pppd[2715]: pppd 2.4.0 started by root, uid 0
 Apr 30 22:07:03 velocis chat[2716]: timeout set to 30 seconds
 Apr 30 22:07:03 velocis pppd[2715]: Serial connection established.
 Apr 30 22:07:04 velocis pppd[2715]: Using interface ppp0
 Apr 30 22:07:04 velocis pppd[2715]: Connect: ppp0 <\<> > /dev/ttyS1

Schließlich tippen Sie auf den Connect-Button auf Ihrem Palm-Gerät (Abbildung 4) und warten Sie eine Sekunde, bis die Verbindung hergestellt ist. Vorausgesetzt, Sie haben IP-Masquerading und Ihre PPP-Settings sind ordnungsgemäß konfiguriert, sollten Sie in der Lage sein, entfernte Rechner mit einem Telnet-Client zu erreichen oder sogar einen Web-Browser. Sie können diese Konfiguration auch dazu benutzen, Ihre eigenen kundenspezifischen Palm-Anwendungen zu testen.

Abbildung 6: Schritt 6

Geschafft!

Eine PPP-Verbindung zwischen Ihrer Palm- und Linux-Workstation herzustellen ist fast genauso leicht, wie Ihren lokalen ISP (Internet Service Provider) anzuwählen, und bietet darüber hinaus eine Menge Vorteile. Der bemerkenswerteste Vorteil jedoch, den ich darin sehe, ist, dass diese Konfiguration, nämlich sowohl Ihre Palm Linux-Workstation als auch den Palm Pilot zu nutzen, eine kostengünstige Alternative bietet beim Testen Ihrer Netzwerk-Palm-Anwendungen auf echten Geräten, ohne teurere schnurlose Modems und Service Provider in Anspruch nehmen zu müssen. (hmi)

Der Artikel erschien erstmals in ;login: Volume 26 Nr. 4 und wurde mit freundlicher Genehmigung der Usenix Association übersetzt.

Infos

[1] RFC 1661: http://www.cis.ohio-state.edu/cgi-bin/rfc/rfc1661.html

[2] PPP-HOWTO: http://www.linuxdoc.org/HOWTO/PPP-HOWTO/index.html

[3] Pilot-Link: http://www.pilot-link.org/

[4] PalmOS-Emulator POSE: http://www.palmos.com/dev/

[5] Beispiel-Datenbanken für Netzwerk-Verbindungen: http://patriot.net/~jcaple/USENIX/pdbs.tar.gz

[6] Telnet-Client: http://www.mochasoft.dk/

[7] Web-Browser: http://isv07.ilinx.co.jp/en/

[8] PalmOS-HOWTO: http://www.linuxdoc.org/HOWTO/PalmOS-HOWTO.html @IE :

Der Autor

James Caple hat acht Jahre Erfahrung aus Industrie und Entwicklung, Hardware-Hacking, UNIX-Systems-Administration und befasst sich seit kurzem auch mit Java- und C-Programmierung.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...