Einige Mäuse im praktischen Test

Neben de Grundlagen zur Installation von Wheelmäusen haben wir uns in dieser Ausgabe auch damit beschäftigt, inwieweit einige weit verbreitete Mäuse denn auch in der Praxis wirklich unter Linux funktionieren. Das hierbei erscheinende Bild war sowohl für Linux, als auch für die jeweiligen Hersteller fast durchweg positiv.

Logitech

Ein gutes Beispiel waren die Mäuse von Logitech. Sechs dieser Mäuse haben wir dabei genauer unter die Lupe genommen. Zwei ältere einfache Versionen mit Kabel, eine ältere schnurlose Variante aus dem Cordless-Dektop-Paket, die aktuellen Modelle Cordless Mouseman Optical, Cordless Trackman Wheel Optical sowie die vorwiegend für Spiele geeignete Wingman-Force-Feedback-Maus. Alle drei schnurlosen Modelle lieferten dabei ein ähnlich positives Ergebnis. Sowohl die Standard-, als auch die Radfunktionen der Mäuse ließen sich auch unter Linux problemlos einsetzen. Die Tatsache, dass die Mäuse über Funk angeschlossen waren, bereitete dabei kein Problem und auch die Vorteile der optischen Sensoren bei den beiden neueren Modellen kam voll zum Tragen.

Abbildung 5: Logitechs Mouseman Optical stellt auch unter Linux optimale Funktionalität zur Verfügung. Die Funkübertragung sowie der optische Sensor machen keine Probleme

Die Wingman Force Feedback ließ sich dagegen nicht korrekt einsetzen. Für die Force-Feedback-Maus ist zwar auf einer Sourceforge-Seite die Entwicklung eines Treibers für das USB-Gerät vorgesehen, nutzbare Treiber finden sich dort aber leider noch nicht. Die älteren beiden Kabelmäuse sind ein ganz anderes Problem, denn hierbei handelt es sich tatsächlich um einen großen Ausnahmefall. Während sich die eine Maus problemlos ansteuern ließ, war die andere partout nicht zum Arbeiten zu bewegen.

Abbildung 6: Alle Logitech-Mäuse mit einem grünen Logo lassen sich unter Linux problemlos einsetzen

Grund hierfür ist, dass es sich hierbei um eine OEM-Maus handelte, die nicht mit dem IMPS/2 Protokoll kompatibel ist. Betroffen sind hiervor allem älteren Logitech-Modelle, die statt einem grünen, ein schwarzes Logo besitzen. was aber nach eigenen Experimenten nicht für jede Logitech-Maus mit schwarzem Logo zu gelten scheint. Eine zweite Logi-Kabelmaus jüngeren Kaufdatums lief jedenfalls einwandfrei.

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