Allgemeines zu Mäusen
Mäuse gibt es heute in Hunderten verschiedener Varianten in unterschiedlichen Farben, Ausstattungen, mit optionalen Zusatzfunktionen und diversen Schnittstellen. Erfreulich ist hierbei aber vor allem, dass heute beinahe alle Mausvarianten unter Linux problemlos eingesetzt werden können, egal ob es sich um einen Trackball, eine echte Maus, das Touchpad eines Notebooks oder eine Mini-Maus handelt. Zudem wird von Linux prinzipiell auch jeder der drei weit verbreiteten Anschlusstypen für Mäuse unterstützt: Sowohl serielle, USB-, als auch PS/2-Mäuse können unter Linux ziemlich problemlos eingesetzt werden.
Eine Erfolgsgarantie gibt es zwar nicht, in aller Regel machen aber auch Noname-Produkte oder ausgefallene Varianten keine Probleme. Erfreulich ist zudem, dass auch die Techniken der neuen Maus-Generationen unter Linux zur Verfügung stehen. In aller Regel können schnurlose Mäuse auf Infrarot-Basis ebenso problemlos unter Linux verwendet werden, wie Mäuse mit optischen Sensoren. Möglich ist dies, da heute beinahe alle Mäuse mit dem IMPS/2-Protokoll kompatibel sind.
Maustreiber
Die Installation von Mäusen unter Linux ist einfach, denn bereits nach einer gelungen Installation der Linux-Distribution ist der Maustreiber schon vorhanden. Für die Abfrage von Maus-Events sind unter Linux mehrere Treiber von Bedeutung. Der wichtigste ist dabei mit Sicherheit der Linux-Kernel selbst, welcher die Funktionen für die Mausports Ihres PCs steuert. Änderungen sind an dieser Stelle jedoch nur selten nötig. Darüber hinaus existiert unter Linux der übergeordnete Treiber für die Text-Konsole und die grafische Oberfläche von Linux. Für die Text-Konsole ist prinzipiell das Programm gpm zuständig. Für XFree86 existiert darüber hinaus ein eigener Treiber, den Sie mit der Konfigurationsdatei von X-Window in allen Distributionen optimieren können – unabhängig davon, ob Sie KDE, Gnome oder eine andere Desktop-Oberfläche benutzen.



