Home / LinuxUser / 2001 / 11 / Dr. Linux:

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Immer aktuell

Dr. Linux:

Wenn der Installer aufgibt

Ich wollte neuere KDE-Pakete mit rpm -Uvh Pfad/zur/Datei.rpm oder yast1 einspielen. Während der Installation wurde die Fehlermeldung Can't get PREIN ausgegeben. Was hat das zu bedeuten?

Dr. Linux: Überprüfen Sie die Pfadangaben zu den neuen Paketen. Möglicherweise haben Sie sie in einem Verzeichnis abgespeichert, das Leerstellen und/oder Sonderzeichen enthält. Benennen Sie die Verzeichnisse so um, dass ihre Namen nur noch aus Ziffern, Bindestrichen und Buchstaben bestehen.

Eine andere Ursache für diese Fehlermeldung kann ein fehlerhafter Download sein. Dann hilft nur, das fehlerhafte Paket erneut herunter zu laden. Vergleichen Sie die Größe Ihres Pakets mit der der Datei auf dem Download-Server! Unterscheiden sich die Angaben, ist das ein starkes Indiz für einen verpatzten Download. Fällt hier kein Unterschied auf, schafft ein Vergleich der (meist in einer Textdatei auf dem FTP-Server abgelegten) md5-Prüfsumme mit dem Ergebnis des Befehls

md5sum heruntergeladenes_Paket

Gewissheit.

War der ursprüngliche Download langsam oder mehrfach unterbrochen, suchen Sie am besten nach einem weniger frequentierten FTP-Mirror für die gewünschten Dateien. Sofern Sie bislang lediglich einen Teil des Pakets herunterladen konnten, benutzen Sie ein FTP-Programm, das in der Lage ist, abgebrochene Downloads wieder aufzunehmen. Dann sollten der Download und die nachfolgende Installation gelingen.

KDE klemmt

Die KDE-Neuinstallation verlief fehlerfrei. Leider startet die Desktop-Umgebung nun nicht mehr. Woran könnte das liegen?

Dr. Linux: Schauen Sie zunächst in Ihrem /tmp-Verzeichnis nach den Verzeichnissen mcop-username und ksocket-username sowie nach Dateien, deren Namen mit dcop* beginnen. Löschen Sie sie, und versuchen Sie, KDE neu zu starten. Sollte das misslingen, schauen Sie in Ihrem Heimatverzeichnis nach .DCOP*- und .MCOP*-Dateien, und entfernen diese ebenfalls.

Bleiben die Startprobleme bestehen, wurden eventuell die persönlichen KDE-Konfigurationsdateien in Mitleidenschaft gezogen. Dieser Fehler tritt dann auf, wenn man das Update bei laufendem KDE durchführt. User, die zu dieser Zeit nicht eingeloggt waren, sind davon nicht betroffen. Sichern Sie zunächst Ihre alten Einstellungen. Sie befinden sich in einem Verzeichnis .kde2 in Ihrem Home-Verzeichnis, das sie mit

mv .kde2 .kde2.old

umbenennen. Der Punkt vor dem Verzeichnisnamen ist kein Tippfehler – er schützt das Verzeichnis vor versehentlichem Löschen mit rm *.

Meiner Erfahrung nach sollte Ihr KDE jetzt wieder anstandslos starten – allerdings werden dabei alle individuellen Einstellungen wieder auf den Default-Wert zurückgesetzt: KDE legt ein frisches .kde2-Verzeichnis an.

Dort hinein kopieren Sie Stück für Stück die Einstellungen aus dem umbenannten Verzeichnis. Desktop-Einstellungen mögen im Kontrollzentrum schnell wiederhergestellt sein, bei einem umfangreichen Adressbuch ist man jedoch dankbar, es in ~/.kde2.old/share/apps/kab/addressbook.kab wiederzufinden und nach ~/.kde2/share/apps/kab kopieren zu können.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...