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Treiberkönig

TurboPrint 1.40

01.10.2001 Ob es sich um liebevoll gestaltete Einladungskarten handelt oder eine Bewerbung: nur ein perfekter Ausdruck stellt die Anwender/in am Ende zufrieden. Die Druckertreiber von TurboPrint treten hier mit hohem Anspruch an.

Unixbetriebssysteme wie Linux kommen seit jeher am besten mit PostScript-Druckern klar, denn auf dem Weg zum Ausdruck landet fast jede Datei einmal in diesem Format. Doch zu Hause verrichtet eher ein billigerer Tintenstrahler seinen Dienst, und um den anzusprechen, muss Ghostscript aus PostScript erst einmal in dessen Druckersprache übersetzen. Auch wenn das oft noch geht, bleibt zusätzliche Druckerfunktionalität mangels entsprechender Treiber gern auf der Strecke.

Das ist häufig unbefriedigend, sodass die Maßstäbe, mit denen die kommerziellen Druckertreiber von TurboPrint ins Rennen gehen, kaum höher liegen könnten. Neben schnellem Textausdruck und höchstmöglicher Druckqualität auf zeitgemäßen Druckern bietet TurboPrint auch komfortable Möglichkeiten zur Druckereinrichtung und -auswahl.

Mit und ohne Geld

Sehr benutzerfreundlich präsentiert die Herstellerfirma ZEDOnet auf ihrer Web-Präsenz http://www.turboprint.de/ neben der kostenpflichtigen Vollversion eine kostenlose Free-Version. Eine Liste der aktuell unterstützten Drucker, das Online-Handbuch und verschiedene Screenshots stehen ebenfalls zur Information bereit. So können Sie vorab sämtliche Konfigurationsmöglichkeiten durchgehen; auch Schwierigkeiten und Fehlerbeseitigung wurden in der Dokumentation nicht vergessen. Deutschsprachig und mit gleichem Umfang bietet ZEDOnet die Web-Seiten unter http://turboprint.de/german/index.html an.

Mit der Free-Version haben Sie die Möglichkeit, die Software gründlich zu testen. Es gibt keine Einschränkung für ihre Nutzung, doch wird bei Ausdrucken, die mit den Druckauflösungseinstellungen High oder Super erzeugt werden, das TurboPrint-Logo auf Ihrem Druckerzeugnis aufgebracht. Das gilt auch, wenn Sie eine von zur Zeit sieben Spezialpapier-Sorten (Fotopapier, Glossy etc.) für Ihren Ausdruck wählen. Dieser Logo-Aufdruck verschwindet natürlich, wenn Sie sich entschließen, den Lizenz-Schlüssel (Key) für das Druckertreiber-System zu erwerben.

Der Schlüssel ist auch für zukünftige 1.xx-Versionen gültig und kostet 19,95 Euro bzw. 39 DM. Damit können Sie Ihre Free-Version ohne erneuten Download zur Vollversion "aufrüsten". Dies geschieht durch Kopieren der Lizenz-Schlüssel-Datei ins Installationsverzeichnis plus den erneuten Aufruf des install-Skripts.

TurboPrint arbeitet nicht an den üblichen Komponenten des Linux-Drucksystems vorbei, sondern baut darauf auf. Man kann Druckjobs weiterhin mit dem lpr-Kommando auf den Drucker-Spooler schicken oder die zusätzliche Funktionalität des Druckersubsystems CUPS nutzen. Dank dieser Kompatibilität lässt sich TurboPrint direkt aus Anwendungen ansprechen; und auch die Einrichtung eines TurboPrint-basierten Standarddruckers gestaltet sich ohne großen Aufwand.

Die Vorbereitung

Ob Sie sich TurboPrint aus dem Internet herunterladen oder von der Heft-CD kopieren – bevor die Installation beginnen kann, muss die .tgz-Datei mit dem Befehl tar xzf turboprint_1_40.tgz entpackt werden.

Das entstandene Verzeichnis turboprint_1_40 verschieben Sie am besten mit dem Kommando mv nach /usr/local. Weil auch für die spätere Installation die Rechte der Superuser/in root benötigt werden, erledigen Sie das Entpacken und Verschieben in einem Rutsch mit root-Rechten auf einer Shell:

perle@maxi:~ > su root
 Password: Ihr_root-Passwort
 root@maxi:/home/perle # tar xzf turboprint_1_40.tgz
 root@maxi:/home/perle # mv turboprint_1_40 /usr/local/
  • x ("extract" – extrahieren),
  • z (Dekomprimieren mit gunzip) und
  • f ("filename" mit dem Archivnamen als Argument) Anwendung.
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LinuxUser 05/2014

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