Licht und Schatten

Auch hier bleiben ein paar Kritikpunkte. Das etwas zähe Verhalten wurde schon erwähnt, ist aber auch hier störend. Das Mail-Programm ist zwar schon im Launchpad aufgeführt, aber es ist noch nicht installiert. Aufgaben aus der Aufgaben-Liste lassen sich nicht einfach im Kalender mit einem Termin versehen. Termine ohne Beschreibung verschwinden nach der Eingabe im Nirwana.

Es gibt aber auch echte Pluspunkte. Das find-Programm durchsucht die Daten der Standardanwendungen und zeigt die dazugehörenden Datensätze an. Der Audio-Ein- und -Ausgang wird zur Zeit zwar noch nicht so richtig benutzt, Agenda selbst kündigt aber schon ein Programm zum Diktieren an. Außerdem gibt es eine Portierung des MP3-Players madplay. Während des Tests war dieser jedoch nicht zum Laufen zu bekommen. Angesichts seines Mono-Ausgangs und des geringen Speicherplatzes ist der VR3 sowieso kein vollwertiger Ersatz für einen MP3-Player.

Mit Stift und Tastatur

Ein Knackpunkt bei allen PDAs ist die Bedienung. Mit einem Stift können Anwendungen meist leichter bedient werden als mit einer Maus. Auf der anderen Seite fehlt eine Tastatur teilweise doch sehr. Für die Texteingabe stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Eine virtuelle Tastatur und die Handschrifterkennung. Zum Starten der virtuellen Tastatur dient ein Icon unterhalb des Displays, danach kann man auf die gewünschten Tasten tippen. An Umlaute ist bei der Eingabe leider nicht zu denken – zur Zeit ist keine VR3-Anwendung internationalisiert. Angezeigt werden Umlaute aber korrekt.

Als Alternative zur Tastatur verfügt der Agenda auch noch über eine Handschrifterkennung. Von einer echten Handschrifterkennung kann bei allen Geräten dieser Art noch nicht die Rede sein, sie verstehen jeweils nur bestimmte Buchstaben. Ähnlich wie beim Palm stehen vier Bereiche auf dem Bildschirm zur Verfügung, auf denen Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen erkannt werden. Die hier verwendeten Buchstaben lehnen sich anders als bei Windows CE an den Palm an, so dass keine neue Schrift erlernt werden muss. Im Vergleich zum Palm ist die Handschrifterkennung zwar langsamer, dafür zeigt sie den gezeichneten Buchstaben an. Man muss also nicht blind malen.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 10/2017: Daten retten & sichern

Digitale Ausgabe: Preis € 8,50
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Lieber Linux oder Windows- Betriebssystem?
Sina Kaul, 13.10.2017 16:17, 2 Antworten
Hallo, bis jetzt hatte ich immer nur mit
IT-Kurse
Alice Trader, 26.09.2017 11:35, 2 Antworten
Hallo liebe Community, ich brauche Hilfe und bin sehr verzweifelt. Ih bin noch sehr neu in eure...
Backup mit KUP unter Suse 42.3
Horst Schwarz, 24.09.2017 13:16, 3 Antworten
Ich möchte auch wieder unter Suse 42.3 mit Kup meine Backup durchführen. Eine Installationsmöglic...
kein foto, etc. upload möglich, wo liegt mein fehler?
kerstin brums, 17.09.2017 22:08, 5 Antworten
moin, zum erstellen einer einfachen wordpress website kann ich keine fotos uploaden. vom rechne...
Arch Linux Netzwerkkonfigurationen
Franziska Schley, 15.09.2017 18:04, 0 Antworten
Moin liebe Linux community, ich habe momentan Probleme mit der Einstellung des Lan/Wlan in Arc...