Was lässt sich einstellen?

In Abhängigkeit vom gerade aktiven Druck-Subsystem bekommen sie unterschiedliche Druckoptionen zu Gesicht. Beispielsweise kann CUPS eine Datei auszugsweise drucken. Sie aktivieren hierfür die Auswahl Range und geben etwas in der Art 5-9,11,15,22-25 ein. CUPS schickt dann nur die angegebenen Seiten zum Drucker. Da andererseits die LPD- oder RLPR-Subsysteme keine Selektion von Seitenbereichen innerhalb einer Druckdatei unterstützen, wird hier der entsprechende Teil des Dialogs ausgegraut und die Datei immer "am Stück" gedruckt. Tabelle 1 gibt einen Überblick über gängige Optionen, von denen allerdings nur CUPS alle unterstützt.

Tabelle 1: Gängige Druckoptionen im <C>kprinter<C>-Dialog

Copies Auflagenhöhe definieren, festlegen, ob in umgekehrter Reihenfolge gedruckt werden und ob der Output der Reihenfolge nach (1-2-3-…, 1-2-3-…, 1-2-3-….) oder seitenweise (1-1-1-…, 2-2-2-…, 3-3-3-…) erfolgen soll.
Set as default Macht den gegenwärtigen Drucker zum Standard-Drucker; jeder Benutzer kann diese Einstellung unterschiedlich vornehmen.
Output file mit Browse... Ermöglicht die Angabe der (PostScript-)Datei, in die gedruckt werden soll, falls man als Special Printer Print to File wählt.
Preview Schickt die Datei nicht zum Zieldrucker, sondern zeigt sie in einer Vorschau mit kghostview an.

Der vermutlich wichtigste Eintrag lautet Properties... Wenn Sie darauf klicken, informiert Sie ein Dialog mit drei Karteikarten über mögliche Job-Optionen (Abbildung 3).

Abbildung 3: Job-Optionen

Drucker-Eigenschaften

Die Karte General ist die Heimat der Eigenschaften, die bei allen Druckern gleichermaßen eingestellt werden können. Bei manchen Print-Subsystemen ist sie allerdings nicht vorhanden. Alle Drucksysteme bieten jedoch die Karteikarte Filters, eventuell als einzige. Beim ersten Aufruf erscheint hier ein leeres Fenster (Abbildung 4).

Abbildung 4: Der passende Filter für Ihre Druckjobs

Über das "Trichter-Icon" aktivieren Sie für den entsprechenden Druckjob einen von derzeit drei vorinstallierten Filtern:

  • enscript verschönert den Ausdruck von Nur-Text-Dateien beispielsweise durch Syntax-Highlighting,
  • Generic image to PS filter dreht, skaliert und zentriert den Ausdruck einer Grafikdatei und
  • der PDF Writer erzeugt PDF.

Jeder der vordefinierten Filter ist über einen kleinen Dialog beeinflussbar (Abbildung 5).

Abbildung 5: Beeinflussung des Enscript-Filters

Die Karteikarte Advanced eröffnet den Zugriff auf alle in einer PPD (PostScript Printer Description", siehe Artikel ab Seite 38) definierten, gerätespezifischen Drucker-Features. Sie ist nur bei Verwendung von CUPS vorhanden. Abbildung 6 zeigt die Wahlmöglichkeiten bei einem HP Mopier 240, für dessen Ansteuerung die originale PPD des Windows-Treibers (mit zusätzlich ein-editierten Wasserzeichen) verwendet wird.

Abbildung 6: Drucker-Features für Fortgeschrittene

Wenn Sie mehr über die Verwendungsmöglichkeiten des kprinter-Kommandos erfahren wollen, können Sie sich über

kprinter --help

eine Kurz-Liste aller Möglichkeiten anzeigen lassen.

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