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K-splitter

Schwarz auf Weiß

All diejenigen, die auf dem Linuxtag nicht live dabei sein konnten, haben nun die Möglichkeit, unter http://users.swing.be/kdeprint/www/index.html eine HTML-Version von Michael Goffiouls Vortrag über das neue KDE-Drucksystem einzusehen. Als Hauptentwickler dieses Systems, das in der gerade neu veröffentlichten KDE-Version 2.2 erstmals der breiten Nutzerschaft zugänglich gemacht wird, hat er über die neue Technologie Einiges zu sagen.

Weitere Infos mit zusätzlichen Screenshots und Fotos sind auf der KDE-Print-Webseite unter http://users.swing.be/kdeprint/ erhältlich. Der Autor sucht übrigens noch Unterstützung bei der Dokumentation der einzelnen Komponenten und freut sich über Ihre entsprechenden Offerten.

Platz für die Netzanbindung

Wie groß der Bildschirm auch sein mag – kaum öffnet man nur ein oder zwei (vielleicht auch drei oder vier …) Fenster, und schon scheint der Desktop wieder viel zu klein zu sein. Mit zunehmender Applikationsvielfalt wird es auch im KDE-Panel immer enger.

Wie gut, dass es Karl-Heinz Zimmer ähnlich ging und er sich deshalb einen kleinen Trick ausgedacht hat, wie Sie per Dial-In-Verbindung und ISDN ins Internet gelangen, ohne mühsam mit der Maus herumzuwuseln oder wertvollen Platz für die Statusanzeige zu verbraten. Wie? Ganz einfach: Die Einwahl läuft per Tastendruck, und die ISDN-Statusanzeige wird ersetzt durch ein eingefärbtes Panel. Clever und ganz simpel zu implementieren.

Laden Sie sich dazu das von Karl-Heinz Zimmer erstellte Skript (http://bugcops.org/downloads/isdn_on_off) und das Background-Image (http://bugcops.org/downloads/Panel_Online_Background.png) auf Ihren Rechner. Kopieren Sie danach die Datei isdn_on_off ins Verzeichnis /usr/local/bin oder wo auch immer Sie sonst Schätze wie diese aufbewahren. Sorgen Sie als Nächstes dafür, dass sich das Skript global ausführen lässt, indem Sie als root ein

chmod a+x /usr/local/bin/isdn_on_off

in einer Shell eingeben. Bei der Gelegenheit prüfen Sie sicherheitshalber nach, ob Sie als User Rechte zum Ausführen von /usr/sbin/isdnctrl haben. Wenn nein, korrigieren Sie das.

Starten Sie danach KDEs Menü-Editor im K-Menü unter Kontrollleiste einrichten / Menü-Editor, und legen Sie darin unter Internet einen neuen Eintrag an. Tragen Sie hier folgende Werte ein: Im Tab Allgemein bietet sich bei Name ein ISDN_On_Off an. Als Kommentar fügen Sie etwas in der Art von Aktivieren und Deaktivieren der ISDN-Verbindung ein. Wer sich seinen Kommentar verkneifen will, darf das Feld auch leer lassen. Bei Befehl tragen Sie isdn_on_off ein (Abbildung 2).

Wechseln Sie danach zum Reiter Erweitert. Dort klicken Sie auf den Button Ändern und stellen in der daraufhin erscheinenden Dialogbox (Abbildung 3) die Tastenkombination [Shift+F12] ein. Damit haben Sie sich die Möglichkeit erarbeitet, per Umschalt- und gleichzeitig gedrückter [F12]-Taste ins Netz der Netze zu gelangen und – nach einem Blick auf die letzte Telefonrechnung – auf gleichem Weg wieder aufzulegen.

Abbildung 2: Ein Menüpunkt…

Abbildung 3: …und ein Tastenkürzel zum Ins-Netz-Gehen

Jetzt gilt es noch, den optischen Wachhund in Betrieb zu nehmen. Kopieren Sie dazu die Datei Panel_Online_Background.png nach ~/img oder ein anderes Verzeichnis, in dem Sie Bilder oder Icons aufbewahren und auf das Sie als normaler Benutzer zugreifen dürfen.

Starten Sie dann das KDE-Kontrollzentrum, und klicken Sie sich dort bis zu Erscheinungsbild / Kontrollleiste vor. Im Tab Erscheinungsbild aktivieren Sie das Feld Hintergrundbild aktivieren und wählen als Hintergrundbild ~/img/Panel_Online_Background.png aus. Sollten Sie die Datei in einem anderen Verzeichnis untergebracht haben, müssen Sie selbstverständlich den Pfad anpassen.

Im Reiter Knöpfe deaktivieren Sie nun zur Abwechslung das Feld Hintergrundkacheln aktivieren. Damit färbt sich künftig bei jeder Einwahl ins Internet das Panel grellgelb als mahnende Erinnerung an Herrn Sommer & Co.

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