Dokumentation

Die Linux-Kommandozeilen-Tools bieten oft einen ungeahnten Reichtum an Optionen, die abwechselnd in die Kategorien "nützliche Geheimtipps" oder "obskure Sonderfunktionen" passen; wie üblich empfehlen wir einen Blick in die man-Pages - die Grundfunktionen haben Sie nun kennen gelernt. Viel Spaß beim Experimentieren.

Glossar

Warteschlange

Traditionell wird eine Datei gedruckt, indem ihr Inhalt einfach über die Druckerschnittstelle (in der Regel ein Parallelport) ausgegeben wird; unter MS-DOS war das auch genau die Vorgehensweise. Linux ist aber ein echtes Multi-User-Multi-Tasking-Betriebssystem, d. h. es muss damit rechnen, dass mehrere Benutzer aus verschiedenen Programmen heraus gleichzeitig drucken wollen. Würden nun alle Prozesse einfach auf die parallele Schnittstelle schreiben, würde ein Chaos entstehen. Daher haben unter Linux normale Anwender keine Schreibrechte für die Parallelports (/dev/lp*), sondern müssen ihre Druckaufträge mit dem Hilfsprogramm lpr in eine Warteschlange einreihen. Das Drucksystem legt die Jobs in einem Unterverzeichnis von /var/spool/ (oft /var/spool/lpd/ oder bei CUPS /var/spool/cups/) ab und bearbeitet sie der Reihe nach.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Schöner drucken
    Linux setzt beim Thema Drucken auf das Common Unix Printing System (CUPS) und auf das Dateiformat PostScript. Darüber mehr zu erfahren, kann nützlich sein und für mehr Komfort beim Drucken sorgen.
  • Shell-Tipps
    Erfahrene Linux-Nutzer schwören auf flexible Kommandozeilentools, mit denen sich manche Aufgabe schneller bewältigen lässt als in grafischen Programmen. Wir stellen die wichtigsten Anwendungen vor, um auch Einsteiger zu einem Ausflug in die Shell zu ermutigen.
  • Handarbeit
    Die meisten Nutzer drucken Dokumente aus einer Anwendung mit grafischer Oberfläche heraus. In einigen Situationen erweist es sich aber als sinnvoller, den Printserver Cups per Kommandozeile zu bedienen.
  • Drucken auf Kommando
    Ein Raspberry Pi eignet sich bestens als Druckserver für kleine Netze, zumal sich der Server-Dienst Cups auch abseits von Web- und GUI-Oberflächen via Terminal verwalten lässt.
  • CUPS als Printserver konfigurieren
    Einen Drucker mit anderen Benutzern zu teilen, schont den Geldbeutel und lastet die Hardware-Ressourcen besser aus. Hängt der Drucker an einem CUPS-Server lassen sich Dokumente sogar von Apple- oder Microsoft-Clients ausgeben.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 03/2017: EFFIZIENTES BÜRO

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Shell-Befehl zur Installation von Scanner-Treiber
Achim Zerrer, 15.02.2017 12:13, 8 Antworten
Hallo, ich habe Einen Brother Drucker mit Scanner. Nachdem ich mit Hilfe der Community den Druck...
kiwix öffnet ZIM Datei nicht
Adrian Meyer, 13.02.2017 18:23, 1 Antworten
Hi, ich nutze Zim Desktop für mein privates Wiki. Fürs Handy habe ich mir kiwix heruntergelade...
registration
Brain Stuff, 10.02.2017 16:39, 1 Antworten
Hallo, Das Capatcha auf der Registrierungsseite von linux-community ist derartig schlecht gema...
Hilfe ich verstehe das AWK Programm nicht
Alex Krug, 09.02.2017 10:04, 3 Antworten
Hallo Liebe Linux Community, im zuge meiner Arbeit bin ich auf dieses AWK Programm gekommen....
Problem beim Upgrad auf Opensuse Leap 42.2
Klaus Sigerist, 09.02.2017 08:56, 6 Antworten
Hallo zusammen! Ich habe mein Opensuse 13.2 auf das neue Leap upgraden wollen. Nach dem Einlege...