Dokumentation

Die Linux-Kommandozeilen-Tools bieten oft einen ungeahnten Reichtum an Optionen, die abwechselnd in die Kategorien "nützliche Geheimtipps" oder "obskure Sonderfunktionen" passen; wie üblich empfehlen wir einen Blick in die man-Pages - die Grundfunktionen haben Sie nun kennen gelernt. Viel Spaß beim Experimentieren.

Glossar

Warteschlange

Traditionell wird eine Datei gedruckt, indem ihr Inhalt einfach über die Druckerschnittstelle (in der Regel ein Parallelport) ausgegeben wird; unter MS-DOS war das auch genau die Vorgehensweise. Linux ist aber ein echtes Multi-User-Multi-Tasking-Betriebssystem, d. h. es muss damit rechnen, dass mehrere Benutzer aus verschiedenen Programmen heraus gleichzeitig drucken wollen. Würden nun alle Prozesse einfach auf die parallele Schnittstelle schreiben, würde ein Chaos entstehen. Daher haben unter Linux normale Anwender keine Schreibrechte für die Parallelports (/dev/lp*), sondern müssen ihre Druckaufträge mit dem Hilfsprogramm lpr in eine Warteschlange einreihen. Das Drucksystem legt die Jobs in einem Unterverzeichnis von /var/spool/ (oft /var/spool/lpd/ oder bei CUPS /var/spool/cups/) ab und bearbeitet sie der Reihe nach.

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